Presse
Herren siegreich auswärts
Die Herren des TA TSV Lustnau haben am Sonntag in der Bezirksklasse 1 ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich beim TC Horb mit 6:3 durchgesetzt. Nach den Einzeln lagen die Lustnauer bereits mit 4:2 in Führung und stellten damit früh die Weichen auf Sieg.
Besonders überzeugend präsentierte sich das Team in den entscheidenden Momenten: Vier Einzelsiege sowie zwei gewonnene Doppel sorgten für den verdienten Erfolg auf fremder Anlage. Mit großem Kampfgeist, mannschaftlicher Geschlossenheit und starken Nerven in engen Matches sicherten sich die Lustnauer wichtige Punkte.
Fazit: Ein verdienter 6:3-Erfolg, der die Stärke und den Teamgeist der Herrenmannschaft eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit dieser Leistung gelang der Sprung an die Tabellenspitze. Das Team kann nun selbstbewusst auf die kommenden Begegnungen blicken. 🎾💪
Alle ausführlichen Ergebnisse findet Ihr auf der Seite des WTB

Wir stärken die Mannschaftsspieler:innen des TSV Lustnau
Damen 40 des TSV Lustnau feiern starken 4:2-Auswärtssieg
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die Damen-40-Mannschaft des TSV Lustnau am Wochenende einen verdienten 4:2-Erfolg beim TC Jettingen eingefahren.
Bereits in den Einzeln stellten die Lustnauerinnen die Weichen auf Sieg: Marlene Meuter, Jenna Finkbeiner und Gabriela Wacker gewannen ihre Matches souverän und sorgten für eine komfortable 3:1-Führung nach den Einzeln. Besonders beeindruckend präsentierten sich Marlene Meuter und Jenna Finkbeiner, die ihren Gegnerinnen im zweiten Satz mit 6:0 kaum eine Chance ließen.
In den Doppeln machte das Team schließlich alles klar. Während das Duo Stahl/Finkbeiner im Match-Tiebreak knapp unterlag, sicherten Marlene Meuter und Claudia Müller-Laux mit einem überzeugenden 6:0, 6:2-Erfolg den entscheidenden vierten Punkt für Lustnau.
Mit dem 4:2-Auswärtssieg bestätigt die Mannschaft ihre gute Form und nimmt wertvolle Punkte aus Jettingen mit nach Hause. Eine starke Teamleistung, die Lust auf die kommenden Begegnungen macht. 🎾💪
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Stadtderby gegen den TC Tübingen 1
Für den TSV Lustnau sorgte zunächst Sophia mit einem souveränen 6:3, 6:1-Erfolg für einen wichtigen Punkt. Auch Bibi überzeugte mit einer starken Leistung und gewann ihr Match mit 6:1, 7:5. Den dritten Einzelpunkt für Lustnau sicherte Leonie, die ihre Gegnerin mit 6:2, 2:2 nach Aufgabe besiegte. Trotz engagierter Leistungen mussten sich Tessy, Jule und Jule „Hummel“ Hummel ihren Gegnerinnen geschlagen geben. Mit einem ausgeglichenen 3:3-Zwischenstand ging es anschließend in die Doppel.
Tessy und Leonie lieferten sich ein umkämpftes Match und ein hochklassiges 1er Doppel (gegen LK 6 und 7), mussten sich jedoch mit 6:4, 4:6 und 4:10 knapp im Match-Tiebreak geschlagen geben. Sophia und Bibi haben das 2er Doppel mit 3:6 und 2:6 verloren. Im dritten Doppel kämpften die beiden Jules bis zum Schluss, konnten die Niederlage mit 3:6 und 1:6 jedoch nicht verhindern.
Am Ende war es trotzdem ein schöner erster Spieltag, der im Ergebnis zwar relativ deutlich mit 3:6 verloren ging, aber auch anders hätte ausgehen können.
Für den TSV Lustnau spielten Tessy Luger, Sophia Huchel, Bianca Scholz,Leonie Biedermann, Julia Beckmann, Jule Hummel
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Oberliga-Heimpremiere mit ordentlich Rückenwind
Am 13. Juni 2026 war es endlich so weit: Nach dem historischen Oberliga-Auftakt in Stuttgart stand für die Herren 40 der TA TSV Lustnau das erste Heimspiel der Vereinsgeschichte in der Oberliga an. Zu Gast war der TC Ruit, der nicht nur eine starke Mannschaft, sondern offenbar auch einen ordentlichen Wind im Gepäck hatte. Bereits beim Einspielen wurde klar: Heute würde nicht nur gegen den Gegner gespielt werden, sondern auch gegen Böen, die viele Bälle zu einem kleinen Abenteuer machten.
An den Positionen 2, 4 und 6 starteten Christian Sigmund, Jan Hirn und Johannes von Keler in die erste Runde.
Chris lieferte sich ein Match, das bis zum letzten Punkt völlig offen blieb. Nachdem der erste Satz durch viele eigene Fehler schnell mit 1:6 verloren gegangen war, kämpfte er sich eindrucksvoll zurück: Er wehrte drei Matchbälle ab, gewann den zweiten Durchgang mit 7:6 im Tie-Break und brachte seine Mannschaftskameraden zum Jubeln. Im entscheidenden Match-Tiebreak fehlten beim 8:10 dann leider nur wenige Punkte zum Happy End. Die knappe Niederlage fühlte sich entsprechend bitter an.
Jan erwischte einen Gegner mit einer interessanten Aufschlagtechnik, der mit den schwierigen Bedingungen leider etwas besser zurechtkam. Zwar kämpfte Jan um jeden Ball und bewies immer wieder, dass auch in der Oberliga kein Punkt kampflos abgegeben wird, am Ende musste er jedoch die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen und verlor mit 4:6 und 1:6. Für Johannes lief es dagegen deutlich erfreulicher. An Position sechs zeigte er eine äußerst souveräne Vorstellung und ließ seinem Gegner beim 6:2, 6:2 kaum eine Chance, ins Spiel zu finden. Er stellte sich von Beginn an glänzend auf die schwierigen Windverhältnisse ein, blieb bemerkenswert unbeeindruckt und sicherte den ersten Einzelpunkt des Tages für Lustnau.
Mit einem knappen Rückstand, aber weiterhin voll motiviert, ging es in die zweite Runde. An den Positionen 1, 3 und 5 schlugen nun Daniel Meuter, Christoph Höfle und Bastian Kopp auf.
Daniel sorgte dabei für das absolute Highlight des Tages. Gegen seinen starken Gegner (LK 6) entwickelte sich ein hochklassiges und spannendes Match, das den Zuschauern alles bot, was Tennis ausmacht: lange Ballwechsel, spektakuläre Punkte und reichlich Dramatik. Nach verlorenem ersten Satz (3:6) kämpfte sich Daniel zurück, gewann den zweiten Durchgang mit 6:2 und behielt schließlich im Match-Tiebreak mit 10:8 die Nerven. Damit sicherte er nicht nur den zweiten Einzelpunkt für Lustnau, sondern auch den wohl emotionalsten Sieg des Tages. Auch Christoph hatte einen äußerst starken Gegner vor sich. Trotz großen Einsatzes gelang es ihm leider nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Der Gegner agierte extrem konstant, ließ nur wenige Chancen zu und setzte sich am Ende mit 6:1 und 6:0 durch.
Basti traf ebenfalls auf einen unangenehmen Kontrahenten, der ihn mit einer starken, extrem offensiven Vorhand ständig unter Druck setzte. Während Basti in Stuttgart noch das allererste Oberligaspiel der Vereinsgeschichte für den TSV Lustnau gewinnen konnte, blieb ihm dieses Mal ein weiterer Erfolg verwehrt: Er musste sich seinem Gegner mit 0:6 und 3:6 geschlagen geben..
Vor den Doppeln musste die Mannschaft eine personelle Umstellung vornehmen. Basti entschied nach seinem Einzel, dass er sich das Doppel an diesem Tag nicht mehr zutraute. Ob dies auf körperliche Beschwerden, die Windverhältnisse oder die Erkenntnis zurückzuführen war, dass Oberliga-Tennis doch anspruchsvoller ist als erwartet, konnte bis Redaktionsschluss nicht abschließend geklärt werden. Für ihn sprang Marco Müller ein, der dadurch ungewollt zu einem weiteren Oberliga-Einsatz kam.Im Einser-Doppel gingen Chris und Christoph an den Start. Gegen ein starkes Ruiter Duo hielten sie vor allem im zweiten Satz hervorragend dagegen. Nach verlorenem ersten Satz kämpften sie sich immer wieder heran, mussten sich letztlich aber knapp mit 1:6 und 5:7 geschlagen geben.
Daniel und Jan sorgten dagegen für den Höhepunkt der Doppelrunde. Wie schon Daniel im Einzel benötigten auch sie den Match-Tiebreak, um ihre Gegner niederzuringen. Nach einem starken ersten Satz, einem deutlichen Dämpfer im zweiten Durchgang und reichlich Spannung im entscheidenden Tiebreak behielten sie die Nerven und gewannen mit 7:5, 1:6 und 10:8. Damit sicherten sie den dritten Punkt für Lustnau.
Marco und Johannes bekamen es im Dreier-Doppel mit sehr starken Gegnern zu tun. Trotz großen Einsatzes gelang es ihnen nicht, das Match entscheidend offen zu gestalten, sodass sie sich mit 2:6 und 1:6 geschlagen geben mussten.
Am Ende stand somit eine 3:6-Niederlage gegen den TC Ruit zu Buche. Dennoch zeigte die Mannschaft erneut, dass sie in der Oberliga absolut konkurrenzfähig ist. Zwei gewonnene Match-Tiebreaks, mehrere knappe Sätze und eine tolle Atmosphäre auf der heimischen Anlage machen Mut für die kommenden Aufgaben.
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Damen 50 vom Winde verweht 4:2
Die Damen 50 starteten bereits um 10.00 Uhr morgens auf 4 Plätzen, damit sie hoffentlich pünktlich bis 14 Uhr, wenn die Herren 40 und 50 auflaufen fertig sein würden.
Anita machte trotz starken Windböen mit ihrer Gegnerin kurzen Prozess. Die Nr. 1 aus Oberndorf, spielte eigentlich gutes Tennis, mit starkem Aufschlag und schnellen Schlägen. Lediglich ihre Fehlerquote machte den Sieg mit 6:0 6:1 einfach für Anita, die gewohnt stabil blieb. An zwei startete Susi supernervös zu ihrem ersten Spiel in dieser Saison und verlor entsprechend ihren ersten Satz mit 2:6. Erst im zweiten Satz konnte sie fangen und kam auch mit dem Wind besser zurecht. Diesmal hieß es am Ende 6:2 für Susi. Im anschließenden Matchtiebreak verlor sie sich allerdings wieder und trotz zwischenzeitlicher Führung hieß es am Ende 6:10 für die Gegnerin.
Recht klar ging dagegen das Spiel bei Ute aus und mit 6:2, 6:1 holte sie den zweiten Einzelsieg. Nun lag der Druck bei Karin, die prompt ihren ersten Satz mit 6:7 verlor. Letztendlich behielt sie wieder einmal die Nerven und gewann den zweiten Satz mit 7:5. Bereits zwei Stunden waren gespielt als es in den entscheidenden Matchtiebreak ging. Aber auch da nutzte sie ihre Chancen und siegte nach fast dreistündigem Spiel in einem echten Krimi mit 12:10
Die Doppel waren dann schließlich nur noch Ergebniskorrektur. Sandra und Ute gewannen relativ klar und schmerzlos mit 6:2 6:0. Etwas spannender machte es das Einser-Doppel mit Susi und Anita. Nach gewonnenem Tiebreak im ersten Satz (7:6) verloren sie den zweiten mit 4:6. Auch hier gning es im Matchtiebreak hin und her. Am Ende hieß es leider 12:10 für die sehr fairen und sympathischen Gegnerinnen aus Oberdorf a.N.
Fazit: Training ist eben doch anders.Und, wer weniger Fehler macht, gewinnt!
Für den TSV Lustnau spielten Anita Burgmaier-Wundt, Susanne Haase, Ute Vogt, Karin Unger und Sandra Pürzl-Wagner
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6:0 Herren 70 siegen klar gegen TC Tübingen
Wer hätte das gedacht. Im Lokalderby gegen den favorisierten TC Tübingen siegen unsere Herren 70 klar mit 6:0, wobei die ersten Sätze bei den Einzeln hart umkämpft (Willi: 7:6, Joachim 7:6, Herbert 7:5) waren. Die zweiten Sätzen wurden dann relativ klar gewonnen Lediglich Heinz musste sich im ersten Satz geschlagen geben. Angespornt durch die Leistungen seiner Mannschaftskollegen, steigerte er sich im zweiten Satz und konnte diesen für sich entscheiden. Und mit dem Match-Tiebreak machte er dann alles klar.
Die anschließenden Doppel waren dann nur noch Schönheitskorrekturen. Allerdings musste auch hier das Einser-Doppel mit Joachim und Heinz in den Match Tiebreak, den sie mit 10:1 klar gewannen. Das Zweier-Doppel mit Rainer und Charly gewann dagegen klar mit 6:2 6:0
Nach zuvor drei verlorenen Spielen zeigten unsere Herren 70 zum Abschluss ihre Stärke und stehen nun auf dem dritten Platz in der Staffelliga.
Es spielten: Willi Schmid, Joachim Klages, Heinz Kolbe, Herbert Kress, Rainer Mack und Charly Trautwein.
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Tennis spielen mit Flutlicht
Als erster und einziger Tennisverein in Tübingen bieten wir auf zwei Plätzen die Möglichkeit, bis 22.30 Uhr bei Flutlicht die kühlen Abendstunden zum Tennis spielen zu nutzen. Mit viel Eigenarbeit durch Mitglieder unserer Abteilung ist es uns gelungen, die Investition im Rahmen zu halten. Darüber hinaus konnten Fördergelder beantragt werden.
Aus Naturschutzgründen ist es uns nicht erlaubt, die Plätze länger als 22.30 Uhr zu beleuchten. Momentan ist es zwar bis nach 21 Uhr noch hell, trotzdem wird an trüben Tagen dieses Angebot fleißig genutzt. Geplant ist, dass im nächsten Jahr die Mannschaftstrainings mehr in die späteren Stunden verlegt werden, damit die Primetime zwischen 17 und 19 Uhr für die vielen Neumitglieder frei bleiben.
Riesenandrang beim Tenniscamp
Auch in diesem Jahr herrscht wieder ein Run auf die Tenniscamps unserer Tennisschule Härten. Das T2 im September ist bereits ausgebucht. Eine Warteliste besteht nicht.
Dagegen gibt es noch Plätze beim Tenniscamp T1 (24.-26.08.26). Die Tennisschule Härten bietet wieder drei Tage Tennisunterricht und Spiele ohne Langeweile auf der Tennisanlage an. Für alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren gibt es ein umfangreiches Angebot an Übungen. Unser Trainingsprogramm umfasst: drei Tage Tennisunterricht und Spiele ohne Langeweile für Beginner, Fortgeschrittene und Turnierspieler Konditions-, Koordinations- und Fitnesstraining Erlernen und Üben aller Tennisschläge Matchtraining, Taktiktraining Abschluss-Turnier Dann meldet Euch direkt online an! Kosten: 130 EUR pro Kind inkl. Mittagessen, Obst und Kuchen Zahlbar am 1. Tag des Camps! Anmeldung über www.tsv-Lustnau.de
22 Siege, 104 Tore: Perfekte Saison für die TSV Lustnau-Frauen
FC Engstingen – TSV Lustnau 0:5
Am letzten Spieltag (6. Juni) trafen die bereits als Meister 2026 und Aufsteiger in die Verbandsliga feststehenden Lustnauerinnen auf die bereits als Absteiger feststehenden Engstingerinnen. In diesem Spiel ging es für Lustnau noch darum, das letzte Spiel und damit alle Spiele der Saison zu gewinnen sowie darum, die Hundert-Tore-Marke zu knacken. Beide Ziele erreichte der Landesligameister an diesem Tag souverän.
Wie schon vor drei Wochen standen Trainer Erne nur 12 Spielerinnen zur Verfügung. Die erste gute Chance des Spiels gehörte in der 2. Minute den Engstingerinnen, aber danach übernahmen die Gäste das Kommando und arbeiteten sich in den folgenden Minuten vier Großchancen heraus, die aber sämtlich vergeben wurden. Die fünfte schließlich nutzte Anouk Edimo in der 14. Spielminute nach schöner Vorarbeit von Kim Priesnitz, indem sie deren Hereingabe aus kurzer Distanz ins Netz drosch. Das 1:0 war zugleich das 100. Saisontor für den TSV Lustnau. Das 2:0 in der 35. Minute fiel durch einen Schuss von Pauline Berlet, die auf Zuspiel von Jana Kirsamer vom Elfmeterpunkt aus ins linke untere Toreck traf.
Zur Pause musste Anna Döpper angeschlagen draußen bleiben und Leonie Dittrich kam aufs Feld. Lustnau war weiter von gelegentlichen Engstinger Kontern abgesehen das spielbestimmende Team. Das 3:0 erzielte Tanaya Betz nach einer Flanke von Miriam Mielke im Nachsetzen (59.). Betz traf in der 80. Spielminute auch zum 4:0, indem sie einen genau getimten Pass von Angelika Oswald aufnahm und an Torhüterin Amelie Feucht vorbeilegte. Das 5:0 in der 83. Minute ergab sich aus einer Flanke von rechts, die Lea Henes in den Strafraum brachte. Eine Engstinger Spielerin fälschte den Ball noch unglücklich ab, sodass er am linken Pfosten gerade noch ins Netz rutschte.
Der TSV Lustnau gewinnt die Meisterschaft mit 24 Punkten Vorsprung vor dem FC Blau-Weiß Bellamont, der in der Relegation gegen den TGV Dürrenzimmern antritt. Die Lustnauerinnen haben eine perfekte Saison gespielt: 22 Siege in 22 Spielen, dazu 104 Tore. Verlustpunktfrei durch die Saison zu kommen, ist in den verbandsübergreifenden und verbandsweiten Ligen im deutschen Frauenfußball bislang nur zwei weiteren Teams gelungen: Hertha BSC II in der Landesliga Berlin und dem Radeberger SV in der Landesklasse Sachsen. Am nächsten Samstag treten die TSV-Frauen beim Erdinger Meister-Cup an, der dieses Jahr auf dem Gelände des FC Reutlingen stattfindet.
Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Anna Döpper (46. Leonie Dittrich) – Kim Priesnitz – Anouk Edimo, Jana Kirsamer, Pauline Berlet, Tanaya Betz – Angelika Oswald.
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TSV Pfronstetten – TSV Lustnau II 1:2
Auch die Zweite des TSV Lustnau schloss am Samstag (6. Juni) ihre Saison in der Regionenliga 5 erfolgreich ab. Im Spiel gegen den TSV Pfronstetten waren die Lustnauerinnen durchweg das aktivere Team, konnte ihre Überlegenheit aber zunächst nicht in Tore umsetzen. In der 59. Spielminute ging die Heimelf durch Janina Locher etwas überraschend mit 1:0 in Führung. Aber Lustnau hatte noch mehr Kraftreserven und die besser besetzte Bank und drehte mit einer Energieleistung das Spiel. Den Ausgleich erzielte Josephin Kloß mit einem Distanzschuss in der 77. Minute, den Siegtreffer erzielte Kapitänin Sophia Scheuermann durch entschlossenes Nachsetzen im Strafraum in der 82. Spielminute. Der TSV Lustnau II beendet die Saison auf dem vierten Tabellenplatz in der Regionenliga 5, die beste Platzierung seit Bestehen des Teams.
Katharina Fellendorf – Hannah Oswald, Sophia Scheuermann, Juliette Heberle (60. Smilla Sudeck), Annika Wagner (57. Johanna Heiss), Mia Wölm, Laura Höfler (60. Lena Herr), Elisa Baust, Laura Bauknecht, Lena Meier (57. Jil Presland), Josephin Kloß.
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TSV Lustnau III – SKV Eningen/Achalm 0:3
Nicht erfolgreich war die Dritte des TSV Lustnau, die ihr letztes Saisonspiel schon am Freitag Abend (5. Juni) austrug. Gegner war der bereits als Meister 2026 und Aufsteiger in die Regionenliga 5 feststehende SKV Eningen/Achalm. Die Gäste waren erwartungsgemäß das bessere Team und gewannen verdient mit 3:0. Die Tore für Eningen erzielten Melina Brill (33.), Nele Eger (55.) und wiederum Melina Brill (66.). Der TSV Lustnau III beschließt die Saison auf dem sechsten und vorletzten Tabellenplatz.
Sophia Kaiser – Vreni Schmid, Maya Amado, Juliette Heberle, Rebecca Rinas, Laura Glaser, Tine Benzinger, Lana Schäfer, Katharina Fernandez, Veronica Bachteler, Emmi Tigges. Eingewechselt wurden: Ronja Hauber, Celina Aßmann, Emma Specht.
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Zwei 5:2-Siege für die Lustnauer Fußballfrauen
TSV Lustnau – TSV Albeck 5:2
Vor dem Spiel überreichte Staffelleiterin Susanne Rehme als Vertreterin des Württembergischen Fußballverbandes den Lustnauerinnen den Meisterwimpel für die überlegen gewonnene Meisterschaft in der Landesliga 2 und wünschte dem Team eine gute Saison 2026/27 in der Verbandsliga.
Das Spiel selbst war aus Lustnauer Sicht widersprüchlich: Einerseits waren die Lustnauerinnen hoch überlegen und schossen fünf Tore, andererseits vergaben sie eine Vielzahl von Chancen und fingen sich in den Schlussminuten noch zwei ganz und gar unnötige Kontertore ein. Flügelflitzerin Tanaya Betz war zwar wie gewohnt dabei, wurde aber wegen Knieproblemen geschont. Erstmals dabei war dagegen Anna Gutsmiedl, Neuzugang vom lettischen Erstligisten FS Metta.
Die Gäste standen sehr tief, und die Aufgabe bestand für die Lustnauerinnen in der ersten Halbzeit im Wesentlichen darin, eine Lücke in der vielbeinigen Albecker Abwehr zu finden. Das gelang, wie es auch das Lehrbuch sagt, am besten über die Flügel. In der 9. Spielminute setzte sich Leonie Weber auf Linksaußen durch, legte den Ball flach nach innen, wo Sturmspitze Alexis Lickfett im Fünfmeterraum postiert war und den Ball per Direktabnahme ins Tor hämmerte. Beim 2:0 in der 18. Minute war es Anna Döpper, die sich über links durchsetzte und nach innen passte. Dort stand wiederum Alexis Lickfett goldrichtig und brachte den Ball wiederum per Direktabnahme über die Linie. Albeck hatte in der 5. Spielminute eine Konterchance, bei der Lustnaus Torhüterin Johanna Burkhard gegen die heranstürmende Tina Straub rettete, ansonsten war es ein einseitiges Spiel. Lustnau kombinierte sich immer wieder gekonnt durch die engmaschige Abwehr, vergab dann aber ein ums andere Mal vor dem Tor.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance der Gäste, aber der Abschluss von Tina Straub strich knapp am Lustnauer Tor vorbei. Es sollte bis auf Weiteres die einzige gefährliche Aktion der Gäste bleiben. Lustnau übernahm wieder die Spielkontrolle und machte sich wieder auf die Suche nach der Lücke in der Gästeabwehr. Die fand sich in der 50. Spielminute zentral an der Strafraumgrenze. Kim Priesnitz spielte Hannah Guhl in den Lauf, die am Elfmeterpunkt an den Ball kam und diesen an Albecks Torhüterin Lisa Essig vorbeilegte und anschließend zur Lustnauer 3:0-Führung über die Linie schob. Danach passierte eine halbe Stunde lang nur wenig, Albeck stand wieder sehr tief, bei Lustnau ging der Schwung etwas verloren. Es war Anouk Edimo, die sich in der 79. Minute auf der rechten Seite durchdribbelte und den Ball scharf vors Tor brachte, wo Maike Hillert mitgelaufen war und mit dem Ball über die Torlinie lief. Auch das 5:0 in der 82. Minute leitete Anouk Edimo ein, die sich wiederum über rechts durchsetzte und diesmal auf Leonie Weber passte. Die Lustnauer Torjägerin, die im Verlauf der Partie zuvor einige Male unglücklich gescheitert war, platzierte den Ball an vier vor ihr postierten Gegenspielerinnen vorbei ins linke Eck des Albecker Tores. Damit hatten die Lustnauerinnen Tor Nummer 99 in dieser Saison erzielt und wollten nun verständlicherweise die Hundert vollmachen. Darüber wurden sie leichtsinnig und leisteten sich Fehler im Mittelfeld, die Albeck zweimal gekonnt ausnutzte. Tina Straub in der 90. Minute und Vanessa Perini in der zweiten Minute der Nachspielzeit verkürzten noch auf 2:5.
Die schon seit Ende April als Meister feststehenden Lustnauerinnen haben nach dem 21. Sieg am 21. Spieltag jetzt 24 Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze.
Johanna Burkhard – Lea Henes (65. Anna Gutsmiedl), Lisa Loreck (46. Lisanne Epple), Miriam Mielke, Anna Döpper (46. Anouk Edimo) – Kim Priesnitz – Hannah Guhl, Jana Kirsamer, Pauline Berlet (46. Angelika Oswald), Leonie Weber – Alexis Lickfett (65. Maike Hillert). Auf der Bank: Tanaya Betz.
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TSV Lustnau II – Sgm Frohnstetten/Stetten/Schwenningen 5:2
Am vorletzten Spieltag der Regionenliga 5 waren die Aufsteigerinnen vom Heuberg zu Gast, die aktuell den Abstiegsrelegationsplatz einnehmen. Bei Lustnau mussten zuerst Elisa Krammer, dann Jil Presland früh raus, doch das tat der Überlegenheit der Lustnauerinnen keinen Abbruch. Die Gegnerinnen waren zwar immer wieder durch Konter gefährlich, ansonsten war der Ball weit überwiegend in den Lustnauer Reihen. Zur Halbzeit führten die Gastgeberinnen durch zwei platzierte Schüsse aus der zweiten Reihe. Nach einer Stunde Spielzeit war Antonia Blattner im Nachsetzen zum 3:1 erfolgreich. Mit ihrem zweiten Saisontor verabschiedete sie sich vom TSV Lustnau, da sie Tübingen aus beruflichen Gründen verlässt. Lustnau war auch im zweiten Durchgang dominant, die eingewechselte Mia Wölm war noch zweimal erfolgreich und erzielte mit dem Schlusspfiff den verdienten 5:2-Endstand. Mit diesem Sieg holte sich der TSV Lustnau II den vierten Tabellenplatz von der Sgm Oberndorf/Poltringen wieder zurück.
1:0 Josephin Kloß (12.), 2:0 Lena Herr (34.), 2:1 Janine Hemmes (45.+2) • 3:1 Antonia Blattner (60.), 4:1 Mia Wölm (76.), 4:2 Hanna Deufel (82.), 5:2 Mia Wölm (90.)
Katharina Fellendorf – Jil Presland (43. Annika Wagner), Anne Berner, Elisa Krammer (7. Johanna Tenbruck), Elisa Baust, Smilla Sudeck, Antonia Blattner (65. Sophia Scheuermann), Johanna Heiss, Lena Herr, Laura Höfler, Josephin Kloß (70. Mia Wölm).
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