Seite wählen

Presse

TSV Lustnau-Fußballfrauen erringen 20. Sieg in Folge

TSV Tettnang II – TSV Lustnau 2:5

Die Landesligameisterinnen lassen nicht locker: Am 20. Spieltag (17. Mai) errangen die Lustnauerinnen ihren 20. Sieg, und dass, obwohl sie mit nur zwölf Spielerinnen die weite Fahrt an den Bodensee angetreten hatten.

Das Spiel nahm sogleich nach dem Anpfiff ordentlich Fahrt auf, Lustnau hatte schon in der Anfangsphase des Spiels drei gute Chancen. Doch schon hier zeigte sich, dass Tettnang mit Lisa Mägerle eine ausgezeichnete Torspielerin hatte, die ihr Team vor einem frühzeitigen Rückstand bewahrte. In der 12. Spielminute war sie jedoch machtlos, als Lustnaus Leonie Weber einen Eckball direkt hoch ins lange Eck platzierte. Es war bereits die zweite direkt verwandelte Ecke von Leonie Weber in dieser Saison, im Spiel gegen Bellamont vor drei Wochen war ihr dieses Kunststück auch schon geglückt. Lustnau spielte nun seine Überlegenheit aus und erhöhte in der 22. Spielminute auf 2:0. Kim Priesnitz schickte Lea Henes steil über rechts, die legte den Ball quer in den Tettnanger Fünfmeterraum, wo wiederum Leonie Weber in dem Torraum eingelaufen war und den Ball über die Linie drückte. Lustnau erspielte sich in der Folge weitere Chancen, war im Abschluss aber zu ungenau. In der 36. Spielminute gelang es Tettnang zum ersten Mal, an den Lustnauer Strafraum vorzudringen und dann gleich mit Erfolg. Sarah Martin kam aus zwölf Metern frei zum Schuss und verkürzte auf 1:2. Das Spiel war nun offener, aber ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Lustnau wieder gefährlich. Tanaya Betz setzte sich im Strafraum gegen zwei Gegenspielerinnen durch und legte den Ball quer auf Paula Alber, die im Fünfmeterraum postiert war und den Ball in der 44. Minute zur Lustnauer 3:1-Führung einschob.

Nach Wiederanpfiff waren die Lustnauerinnen wohl mit den Gedanken noch in der Pause – jedenfalls leisteten sie sich einen leichtsinnigen Ballverlust im Mittelfeld, den Tettnang sofort ausnutzte. Larissa Siber schloss den schnellen Konter überlegt ab und verkürzte in der 46. Minute auf 2:3. Lustnau war kurz verunsichert, und Tettnang gelang es in der Folge, das Spiel in die Lustnauer Hälfte zu verlagern. Doch auch diese Lustnauer Schwächephase währte wie die in der ersten Halbzeit nur kurz, dann übernahmen die Gäste wieder das Kommando. Die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Angelika Oswald vergab zunächst eine große Chance, als sie den Ball aus kurzer Distanz über das Tor setzte. Doch nur zwei Minuten später machte sie es besser. Hannah Guhl, die zum ersten Mal als Kapitänin auflief und ein sehr gutes Spiel machte, setzte sich über links durch und flankte nach innen. Oswald wartete am langen Pfosten und köpfte den Ball in der 53. Spielminute aus kurzer Distanz zur Lustnauer 4:2-Führung ein. In der Folge kontrollierte Lustnau wieder das Spiel, gefährlich wurden beide Teams nun vor allem durch Standards. Leonie Weber hätte in der 68. Spielminute fast ihre zweite direkte Ecke verwandelt, doch ihr Eckball tropfte auf die Latte des Tettnanger Gehäuses. Ihren Freistoß in der 71. Minute parierte Tettnangs Lisa Mägerle hervorragend. Auf der anderen Seite lenkte Lustnaus Torhüterin Johanna Burkhard einen scharf geschossenen Freistoß über die Latte (79.). Den Schlusspunkt setzten die Lustnauerinnen mit einem mustergültigen Konter in der 86. Minute. Nach einer Tettnanger Ecke wurde der Ball schnell über Paula Alber und Kim Priesnitz auf Leonie Weber gespielt. Die setzte sich in Strafraum durch und legte auf Angelika Oswald zurück, die mitgelaufen war und zum 5:2-Endstand traf. Fast hätte es noch einen Nachschlag gegeben: Ein Freistoß von Lustnaus Leonie Weber in der 89. Spielminute fand zwar seinen Weg ins Tettnanger Tor, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben.

Trainer Frieder Erne: „Gegen ein junges Tettnanger Team haben wir den reiferen Fußball gespielt und verdient gewonnen.“ Der TSV Lustnau hat nunmehr 22 Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze, Zweiter ist jetzt wieder der TSV Sondelfingen.

Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Anna Döpper – Kim Priesnitz – Tanaya Betz (46. Angelika Oswald), Maike Hillert, Leonie Weber, Hannah Guhl – Paula Alber.

Wir unterstützen den Tübinger Frauenfußball.

Herren 40 schreiben Geschichte

Am neunten Mai des Jahres Zweitausendsechsundzwanzig war es so weit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Tennisabteilung des Turn- und Sportvereins Lustnau 1888 e.V. ist eine Mannschaft in der Oberliga vertreten. Für die Herren 40 ging es mit der Aufstellung Chris Sigmund, Christoph Höfle, Jan Hirn, Basti Kopp, Marco Müller und Benni Albrecht zum Auftakt zum TC Weiß-Rot Stuttgart (nach eigenen Angaben die TA TSV Lustnau von Stuttgart (mit einem Jahresbeitrag von 499€)).

Captain Jan fuhr souverän und pünktlich den Mannschaftsbus in den Stuttgarter Westen, wobei die kleinen Nörgeleien unserer Nummer 1 (scheint einen anderen Transportstandard als Aushilfs-Nummer 1 zu erwarten) lediglich belächelt wurden. Auf der Anlage des TC WR Stuttgart traf man alte Bekannte aus Betzingen wieder, die nach der letztjährigen Niederlage gegen uns das Einsehen hatten, ihre Herren 40-Mannschaft aufzulösen und fortan als Herren 50 aufzulaufen.

Los ging es wie gewohnt an den Positionen 2, 4 und 6, somit mit Christoph, Basti und Benni gegen Gegner mit den LKs 7, 10 und 12. Nun galt es den ersten Punkt bzw. Spiel in der Oberliga für die TA Lustnau zu holen und sich damit in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Trotz eines zeitlichen Rückstands gegenüber Christoph gelang es Basti durch verkürzte Einspielzeit als Erstes sein Match zu beginnen und mit einem Rückhand-Crosswinner den ersten Punkt zu beenden. Der darauffolgende Doppelfehler hinderte Basti nicht daran, das erste Spiel in der Oberliga für die TA TSV Lustnau zu holen! Durch ein ungewohnt fokussiertes Spiel und bekanntem Gegner-auf-den-Sack-gehen (u.a. scheinen auch Oberliga-Spieler nicht mit Einwürfen statt Aufschlägen umgehen zu können), gelang es Basti, diesen Vorsprung aus dem ersten Spiel nicht wieder herzugeben und gewann am Schluss mit einem Rückhand Longline-Winner doch letztlich souverän mit 6:3 6:2. Diesen ersten Oberliga-Sieg wird Basti in gewohnter Manier den Mannschaftskollegen auf Jahre hinweg genüsslich unter die Nase reiben.

Christoph hingegen gelang es leider nicht, sein Spiel dem ehemaligen Württembergligaspieler aufzudrücken. Nur gegen Ende des zweiten Satzes keimte nach einem 1:5 nochmal Hoffnung auf. Doch auch in der anschließenden Matchanalyse blieben die entscheidenden Ideen aus. Für Benni war es an Position 6 nicht nur das Oberliga-Debüt, sondern auch sein Debüt bei den Herren 40.  Sein erfahrener Gegner ließ Benni im ersten Satz nur wenig Chancen, doch dann war Benni im Match und erspielte sich im zweiten Satz beim Stand 5:2 sogar Satzbälle. Doch der Gegner blieb nervenstark und verwandelte den Matchball zum 2:6 5:7.

Die zweite Runde mit Chris, Jan und Marco begann trotz verschiedener Spielansätze (ballern vs. Ballhalten) erfolgsversprechend und alle drei erspielten sich knappe Führungen im ersten Satz. Leider konnten auch durch gezieltes Coaching die Führungen nicht behauptet werden. Insgesamt waren die Spiele in dieser Runde deutlich enger als es im Vorfeld befürchtet wurde.

Mit einem 1:5 Rückstand ging es in die Doppel. Chris/Christoph stellten nach holprigem Start ihr Spiel auf Netzangriff und bekamen damit die Gegner in den Griff und gewannen grandios das erste 1er Doppel in der Geschichte der TA TSV Lustnau! Jan und Marco hatten es im 2er Doppel mit einem eingespielten Doppel und guten Aufschlägern zu tun. Leider fanden sie kein Gegenmittel und verloren wie auch das 3er Doppel von Basti und Benni.

Trotz einer 2:7 Niederlage bleibt nach dem ersten Spiel hängen, dass man hoffentlich in der Oberliga nicht – wie befürchtet – völlig untergeht. Ein Dank geht an die Herren 50, die die Gewinner des Spieltags oberliga-tauglich empfangen haben!

Hier noch eine Auflistung von Premieren aus der Oberliga:

  • Erster Punkt/Winner: Basti
  • Erster Doppelfehler: Basti
  • Erstes gewonnenes Spiel, Satz und Match: Basti
  • Erstes Ass: Benni
  • Erster oberliga-tauglicher Lob: Christoph
  • Erstes zu Null-gewonnenes Aufschlagspiel: Jan
  • Erster erfolgreicher Drivevolley: Chris
  • Erstes gewonnene Break ohne Ballberührung: Chris
  • Erstes erfolgreiches Reingehen am Netz im Doppel: Marco
  •  Erstes gewonnenes Doppel: Chris und Christoph!
  • Erster geschriebener Autor eines Oberliga-Berichtes: Basti

PS: Die Plätze waren nicht oberliga-tauglich in Stuttgart! Da haben Thomas und Dani und Co in Lustnau deutlich bessere Arbeit geleistet, Champions-League-Niveau!

TSV Lustnau-Fußballfrauen mit 11:0-Kantersieg

Gegen den abstiegsgefährdeten Aufsteiger SV Renhardsweiler aus Bad Saulgau landeten die bereits als Meister der Landesliga 2 feststehenden Lustnauerinnen am 19. Spieltag einen 11:0-Kantersieg.

Die TSV-Frauen mussten mit Kim Priesnitz, Angelika Oswald und Kim Renz auf einige Stammkräfte verzichten, bestimmten aber trotzdem von der ersten bis zur letzten Minute das Spiel. Das erste Tor leitete Tanaya Betz ein, die den Ball in den Fünfmeterraum brachte. Den ersten Versuch von Leonie Weber konnte Gästetorspielerin Nicole Hummel noch abwehren, den Abpraller verwandelte dann Paula Alber (6.). Auch beim 2:0 wehrte Hummel einen Schuss von Paula Alber zunächst ab, doch dann war Leonie Dittrich zur Stelle und köpfte den Ball über die Linie (10.).

Das 3:0 erzielte Leonie Weber per direktem Freistoß (15.). Beim 4:0 war es wieder Tanaya Betz, die sich über den rechten Flügel durchsetzte und nach innen flankte, wo Leonie Weber zur Stelle war und den Ball unter die Latte wuchtete (38.). Renhardsweiler kam nur selten über die Mittellinie, aber wenn, waren sie mit ihren schnellen Stürmerinnen nicht ungefährlich. Beim Stand von 4:0 für Lustnau ging es in die Pause.

Beim 5:0 verpasste zunächst Paula Alber, doch Maike Hillert war zur Stelle und drückte den Ball an ihrer Stelle über die Linie (53.). Das 6:0 erzielte Leonie Weber durch ihren zweiten direkt verwandelten Freistoß in diesem Spiel (68.). Beim 7:0 wirbelte Leonie Weber die Gästeabwehr so durcheinander, dass Theresa Widmann den Ball ins eigene Tor schoss (74.). Das 8:0 war ein Schuss von der Strafraumgrenze von Paula Alber, der noch abgefälscht wurde und dadurch unhaltbar war (80.).

Und nur eine Minute später verwertete wiederum die gut aufgelegte Paula Alber ein Zuspiel von Lea Henes zum 9:0 (81.). Beim 10:0 spielte Jana Kirsamer den Ball Leonie Weber in den Lauf, und die vollendete (84.). Den Schlusspunkt zum 11:0 setzten die Gäste wiederum selbst mit ihrem zweiten Eigentor an diesem Tag (89.). Lustnau hatte eine Vielzahl weiterer Chancen, traf insgesamt viermal Pfosten und Latte. Der Sieg war ungefährdet und hochverdient.

Der TSV Lustnau bleibt nach dem 19. Sieg in Folge weiterhin mit 21 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Hannah Guhl – Maike Hillert (70. Pauline Berlet) –  Tanaya Betz (46. Lisanne Epple), Leonie Weber, Jana Kirsamer, Leonie Dittrich (42. Anna Döpper) – Paula Alber.

Wir unterstützen den Tübinger Frauenfußball.

Zwei Siege für die Lustnauer Fußballfrauen

TSV Sondelfingen – TSV Lustnau 1:2

Am vorvergangenen Samstag (25.4.) hatten die Lustnauerinnen gegen den FC Blau-Weiß Bellamont gewonnen, aber erst nach den Sonntagspielen (26.4.) stand fest, dass den Lustnauerinnen die Landesliga-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war. Am Donnerstag (30.4.) ging es schon wieder weiter, denn das Spiel des 18. Spieltages gegen den TSV Sondelfingen war vorgezogen worden. Und die Lustnauerinnen zeigten, dass sie auch nach gewonnener Meisterschaft ihre Siegesserie fortzusetzen gedenken. Aus einem guten und bis zum Schluss spannenden Spiel gegen den Tabellendritten aus der Nachbarstadt gingen sie letztlich als Siegerinnen hervor.

Lustnau suchte mit Kombinationsfußball in die Nähe des gegnerischen Tores zu kommen, was aber zunächst nicht gelang, weil die Sondelfingerinnen mit einer sehr gut agierenden Fünferkette in der Abwehr die Räume sehr eng machten. Vorne verließen sie sich auf ihre Sturmspitze Louisa Teufel, die sie immer wieder mit langen Bällen bedienten. So auch in der 10. Spielminute, als ein langer Ball von einem Lustnauer Bein der schnellen Stürmerin direkt in den Lauf sprang. Teufel nutzte die Gelegenheit gekonnt aus und erzielte nach einem Sprint über den halben Platz die 1:0-Führung für Sondelfingen.

Lustnau verstärkte nun seine Angriffsbemühungen, blieb aber immer wieder in der vielbeinigen Sondelfinger Abwehr hängen. Die erste gute Chance hatte Maike Hillert, die in der 13. Spielminute aus kurzer Distanz per Direktabnahme über das Tor zog. Kurz danach parierte Torhüterin Nina Jansen einen Kopfball von Tanaya Betz. Zum Torerfolg bedurfte es der Mithilfe der Gastgeberinnen. Anna Döpper setzte sich in der 39. Minute über links durch, flankte nach innen, wo Maike Hillert zum Ball ging. Sondelfingens Anastasia Raudtsepp wollte ihr zuvorkommen und bugsierte dabei das Leder ins eigene Tor. Lustnau erhöhte nun den Druck und hatte in den letzten Minuten der ersten Halbzeit noch zwei gute Einschussmöglichkeiten, es blieb aber beim 1:1 zur Pause.

Die erste Phase der zweiten Halbzeit war wiederum geprägt von den Versuchen der Lustnauerinnen, ein Durchkommen durch die dicht gestaffelte Sondelfinger Abwehr zu finden. Es dauerte bis zur 67. Minute, dass dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt war. Da bediente Kim Priesnitz die über rechts gestartete Leonie Weber mustergültig, und die spitzelte den Ball an der herauseilenden Sondelfinger Torhüterin vorbei zur Lustnauer 2:1-Führung ins Netz. In der Schlussphase des Spiels orientierte sich Sondelfingen weiter nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Gefährlich wurden sie vor allem durch Distanzschüsse und Freistöße, eine klare Torchance verhinderte die nun konzentriert verteidigende Lustnauer Hintermannschaft.

Im Anschluss wurde zuerst auf dem Platz, dann in Tübingen die Meisterschaft ausgiebig gefeiert. Nur noch für die Statistik wichtig: Für die TSV Lustnau-Frauen war es der 18. Sieg in Folge, der Vorsprung an der Tabellenspitze ist auf nunmehr 21 Punkte angewachsen.

Johanna Burkhard – Lea Henes, Angelika Oswald, Miriam Mielke, Anna Döpper (53. Hannah Guhl) – Kim Priesnitz (85. Alexis Lickfett) – Leonie Weber, Maike Hillert, Jana Kirsamer, Tanaya Betz (73. Anouk Edimo) – Paula Alber (65. Pauline Berlet).

 

TSV Lustnau II – SSV Reutlingen 3:0

Überraschung in der Regionenliga 5 am Sonntag (3.5.): Die Frauen des TSV Lustnau fügten dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Reutlingen, der ohne seine verletzte Spielmacherin Madita Habermehl antreten musste, die erste Saisonniederlage bei. In der torlosen ersten Halbzeit hatte der TSV zwar mehr Ballbesitz, war aber nur bei Eckbällen gefährlich. In der zweiten Halbzeit erzielte Elisa Krammer kurz nach ihrer Einwechslung die Lustnauer Führung (62.). Reutlingen drängte daraufhin auf den Ausgleich, Lustnaus Torhüterin Katharina Fellendorf konnte sich in dieser Phase mehrfach auszeichnen. Die TSV-Frauen ließen sich das Spiel jedoch nicht aus der Hand nehmen, Kapitänin Sophia Scheuermann stellte mit zwei überlegt erzielten Treffern den 3:0-Endstand her (71., 77.). Lustnau behält auch nach dem 18. Spieltag den vierten Tabellenplatz, fünf Punkte hinter dem Dritten, der Sgm Öpfingen/Altheim II, und fünf Punkte vor der fünftplazierten Sgm Oberndorf/Poltringen.

Katharina Fellendorf – Hannah Osswald, Melina Klinger, Sophia Scheuermann, Juliette Heberle (46. Lena Herr), Elisa Baust, Anna Müller, Lea Binder (62. Elisa Krammer), Laura Bauknecht, Pauline Berlet, Johanna Heiss.

Wir unterstützen den Tübinger Frauenfußball.

Matthias Billenstein 1993–2026

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Matthias Billenstein am vergangenen Samstag bei einem Verkehrsunfall in seiner fränkischen Heimat tödlich verunglückte. Matthias war im Jahr 1999 aus beruflichen Gründen nach Tübingen gekommen und hatte sich im selben Jahr den Fußballern des TSV Lustnau als Spieler angeschlossen.

Schnell engagierte er sich auch neben dem Platz: im Sommer 2021 übernahm er die Spartenleitung Herrenfußball, im Frühjahr 2022 die Abteilungsleitung Fußball und im Sommer 2023 zusätzlich noch die Spartenleitung der Junioren. Im Sommer 2024 bekam er ein interessantes Arbeitsangebot und zog wieder zurück ins Frankenland. „Bille“, wie ihn alle nannten, war ein menschlich und fachlich kompetenter Freund, dem das gute Miteinander im Verein ein Herzensanliegen war.

Die Zusammenarbeit mit ihm war immer ein Gewinn. Wir denken gerne an die Zeit mit Bille zurück und werden ihn immer in bester Erinnerung behalten. Unser Beileid gilt seiner Familie und seinem Verein TSV Burgbernheim.

TSV Lustnau-Fußballfrauen sind Landesligameister 2026

Nachdem die Lustnauerinnen am Samstag den einen noch verbliebenen Konkurrenten um die Meisterschaft, FC Blau-Weiß Bellamont, mit 6:1 deutlich geschlagen haben, musste sich der andere, SV Deuchelried, am Sonntag mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Damit sind die Lustnauerinnen nach dem 17. Spieltag und 17 Siegen in Folge nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Dabei fing das Spiel gegen die Gäste aus Bellamont für die Lustnauerinnen gar nicht so gut an, denn in der 8. Spielminute war bei einem weiten Pass aus dem Halbfeld heraus der Kopf einer Bellamonter Spielerin im Weg, der Ball prallte zu Bellamonts Kapitänin und Torjägerin Kerstin Schneider und die schloss den Konter mit resolutem Einsatz erfolgreich ab. Doch die Führung der Gäste hielt nur zwei Minuten, dann war Tanaya Betz bei einem Eckball zur Stelle und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich ein (10.). Die Lustnauer 2:1-Führung besorgte Maike Hillert ebenfalls per Kopfball aus kurzer Distanz nach Flanke von Leonie Weber (18.). Danach fielen die Tore im Zweiminutentakt: Vor dem 3:1 fing Leonie Weber einen Pass im Bellamonter Aufbauspiel ab, setzte sich gegen zwei Gegenspielerinnen durch und traf mit einem Schuss ins lange Eck (20.).

Ausgangspunkt beim 4:1 war eine Hereingabe von Leonie Weber, Angelika Oswald verlängerte im Fünfmeterraum mit der Hacke auf Maike Hillert, und die musste den Ball nur noch über die Linie drücken (22.). Das 5:1 erzielte wieder Leonie Weber, diesmal mit einem direkt verwandelten Eckball (24.). Danach legte sich der Lustnauer Sturmlauf etwas. Auch die Gäste hatten jetzt ihre Möglichkeiten, Kerstin Schneider traf in der 41. Minute nach einem schnellen Konter das Außennetz. Lustnau blieb jedoch weiter am Drücker und ließ noch vor dem Pausenpfiff das 6:1 folgen. Angelika Oswald war nach Flanke von Jana Kirsamer per Kopfball erfolgreich (44.).

In der zweiten Halbzeit standen die Bellamonterinnen tiefer und konzentrierten sich aufs Verteidigen. Sie kamen nur noch einmal gefährlich vor das Lustnauer Tor, als wiederum Kerstin Schneider in der 54. Spielminute das Tor knapp verfehlte. Lustnau auf der anderen Seite erspielte sich viele Chancen, die sie aber im Unterschied zur ersten Halbzeit nun reihenweise vergaben. Leonie Weber traf in der 56. Minute den Pfosten, zwei Minuten später wurde ein Schuss von Tanaya Betz von einer Bellamonter Feldspielerin auf der Linie geklärt. Zudem reagierte Gästetorhüterin Jasmin Merk einige Male hervorragend. Trainer Erne wechselte mehrfach, was aber der Dominanz seiner Elf keinen Abbruch tat. Beide Teams schalteten bei sommerlichen Temperaturen gegen Ende einen Gang zurück, am überzeugenden Sieg der Lustnauerinnen gab es ohnehin keinen Zweifel mehr.

Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke (46. Leonie Dittrich), Hannah Guhl (46. Anna Döpper) – Kim Priesnitz – Leonie Weber (65. Lisanne Epple), Angelika Oswald (69. Anouk Edimo), Jana Kirsamer, Tanaya Betz – Maike Hillert.

Wir unterstützen den Tübinger Frauenfußball.

Lustnauer Frauen are back!

Und zwar nicht nur in neuen Turnanzügen, sondern auch an der Spitze der Bezirksliga 2026🥇 Zum Saisonauftakt waren wir gestern beim @tsv_berkheim zu Gast und haben uns dort einen Traum von Gold unter top Bedingungen erfüllen können💪🏼

Kurz gesagt:
Prognose: solides vorderes Mittelfeld
Vorbereitung: Gut
Verletzungen: 4/8
Stimmung: stabile 10/10
Fans: 12/10
Ergebnis: 🥇😍

Abgeliefert wurden saubere Übungen, Nervenstärke genau dann, wenn’s drauf ankommt und vor allem ein Team, das sich gegenseitig durch den Wettkampf getragen hat 🤝

Danke an alle, die uns vor Ort unterstützt haben und ein riesiges Shoutout an unseren Fotografen @max.felix.mueller der diese Momente festgehalten hat 📸

Tennis-Schnuppertag – Komm und probier’s aus

Am Sonntag. den 3. Mai findet von 10 Uhr – 14 Uhr mit Unterstützung der Tennisschule Härten wieder ein Schnuppertag auf unserer Anlage in der Bismarckstraße 144 statt. Eingeladen sind alle Tennisinteressierten, die das Spiel mit der gelben Filzkugel gerne einmal ausprobieren möchten oder auch die Tennisanlage des TSV Lustnau kennenlernen möchten.

Die Gelegenheit, die Attraktivität des Tennissports  hautnah zu erleben.. Die Tennisschule Härten stellt Bälle und Schläger zur Verfügung und unterstützt die Interessierten.

Weitere Informationen zu unserer Tennisabteilung findet ihr hier

Frauenfußball am Sonntag, 19. April 2026

Bezirksliga Alb: TSV Lustnau III – SV Unterjesingen II 0:2

0:1 Maria Luca Di Gianni (15.), 0:2 Leni Schröders (33.)

Am 16. Spieltag der Bezirksliga ging das kleine Lokalderby zwischen der Zweiten des SV Unterjesingen und der Dritten des TSV Lustnau über die Bühne. Das Spiel war insgesamt ausgeglichen mit mehr Ballbesitz für Lustnau, aber den besseren Chancen für die Gäste. Lustnau erlaubte sich zwei Fehler in der Abwehr, die der Gegner gekonnt ausnutzte. Beste Chance für Lustnau war ein Pfostentreffer von Tine Benzinger in der 21. Spielminute. Lustnau behält trotz der Niederlage den fünften Platz.

Sophia Kaiser – Laura Glaser, Vreni Schmid, Rebecca Rinas, Maya Amado – Celina Aßmann – Lana Schäfer, Hannah Franz, Veronica Bachteler, Tine Benzinger – Anja Weber. Eingewechselt wurden: Leijla Bisevac, Katharina Fernández, Emma Specht, Emmi Tigges.

 

Regionenliga 5: Sgm Munderkingen/Griesingen/Dettingen I – TSV Lustnau 2:2

1:0 Annika Barth (47.), 1:1 Annika Wagner (61.), 1:2 Eigentor (63.), 2:2 Nicole Schartmann (90.+3)

Das Spiel des 16. Spieltages war in der ersten Halbzeit wenig ansehnlich mit kaum Torszenen auf beiden Seiten. Nach der Pause nutzten die Gastgeberinnen einen Fehler im Lustnauer Aufbauspiel aus und gingen in Führung. Doch Lustnau spielte in der Folge gut und drehte das Spiel. Nach einer verletzungsbedingten Auswechslung in der Nachspielzeit war kurz Unordnung im Lustnauer Team, die die Spielgemeinschaft in allerletzter Minute zum Ausgleich ausnutzte. Der TSV Lustnau II bleibt Tabellenvierter.

Katharina Fellendorf (48. Johanna Tenbruck) – Hannah Osswald, Melina Klinger, Jil Presland, Annika Wagner, Elisa Krammer (55. Natalia Potoglou), Elisa Baust, Antonia Blattner, Lena Meier, Josephin Kloß, Johanna Heiss (90.+2 Mia Wölm).

 

Landesliga 2: Spvgg Berneck/Zwerenberg – TSV Lustnau 1:2

Am 16. Spieltag schien die beeindruckende Siegesserie der Lustnauer Frauen für ein paar Minuten in Gefahr zu sein, denn zum ersten Mal in dieser Saison waren sie in Rückstand geraten. Doch am Ende drehten die Lustnauerinnen das Spiel noch und bleiben weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

Die Gastgeberinnen aus dem Schwarzwald standen tief und machten die Räume sehr gut immer wieder eng, sodass für die Lustnauerinnen kein Durchkommen war. Die beste Chance hatte Lustnau schon in der 5. Spielminute nach einer Hereingabe von Tanaya Betz, die Maike Hillert denkbar knapp verpasste. Das hätte der Dosenöffner werden können, wurde es aber nicht, sodass sich ein zähes Spiel mit nur wenigen Torszenen entwickelte. Berneck kam nur einmal gefährlich vor das Tor der Gäste, beim Stand von 0:0 ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst nichts. Lustnau war weiter die spielbestimmende Elf, aber ohne zwingende Torchance. In der 58. Spielminute war die Lustnauer Abwehr einen Moment unkonzentriert, Bernecks Torjägerin Alicia Roller war sofort zur Stelle, schnappte sich den Ball, umkurvte Lustnaus Torhüterin Johanna Burkhard und schob zur 1:0-Führung ein. Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt, aber nur für vier Minuten. Dann bekamen die Lustnauerinnen zentral 30 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen, den Leonie Weber ausführte. Ihr Schuss kam hoch auf das Bernecker Gehäuse, der Versuch von Torhüterin Nicole Ehnis, den Ball zu fangen, schlug fehl, sodass in der 62. Minute 1:1 stand. Das Spiel wurde jetzt etwas offener und Lustnau kam in der Folge zu einigen Chancen. Jana Kirsamer und Maike Hillert verfehlten jeweils nur knapp. Der Siegtreffer in der 80. Minute fiel nach einem Lustnauer Angriff über links. Bernecks Torhüterin Ehnis war weit aus ihrem Tor herausgeeilt, konnte den Ball aber nicht entscheidend klären. Die eingewechselte Paula Alber war zur Stelle und erzielte mit einem überlegten Schuss von der Strafraumkante die Lustnauer 2:1-Führung. Berneck blies anschließend zur Schlussoffensive und drängte auf den Ausgleich. Lustnau behielt jedoch auch in den letzten zehn Minuten die Kontrolle über das Spiel und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Über Ostern gab es Nachholspiele, die den SV Deuchelried wieder auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken ließen. Die Allgäuerinnen haben nun bei einem Spiel weniger 17 Punkte Rückstand auf den TSV Lustnau und zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten TSV Sondelfingen.

Trainer Frieder Erne: „Es war ein schwieriges Spiel gegen einen gut aufgestellten Gegner. Wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt, alle haben gekämpft und den Glauben gehabt, dass wir das Spiel noch für uns entscheiden können.“

Johanna Burkhard – Lea Henes (70. Anna Döpper), Angelika Oswald, Miriam Mielke (52. Lisa Loreck), Hannah Guhl – Kim Priesnitz – Tanaya Betz (87. Lisanne Epple), Pauline Berlet (52. Paula Alber), Jana Kirsamer, Leonie Weber – Maike Hillert.

Wir unterstützen den Tübinger Frauenfußball.

Klub Kartell 2 – Meister 2026

94:73 – wir holen das Ding!

Mit einem starken Auftritt im letzten Spiel sichern wir uns nicht nur den Sieg, sondern auch die Meisterschaft 2026.
Im Gründungsjahr direkt ganz oben und damit der direkte Aufstieg in die Bezirksliga. Was für eine Saison. 💪

Zum Spiel selbst gibt’s nicht viel zu sagen – das Ergebnis spricht für sich. Was bleibt, ist Stolz, Teamgeist und eine Saison, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Ein riesiges DANKE an alle Fans, Supporter und jeden, der uns über das Jahr begleitet hat.
Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. ❤️🐉

Das ist erst der Anfang.