Presse
Fußballfrauen in die Saisonvorbereitung gestartet
TSV Lustnau – VfL Herrenberg 4:1
Für die Landesligameisterinnen des TSV Lustnau hat die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 in der Verbandsliga schon begonnen, und als erster Testspielgegner war am Mittwoch Abend (15. Juli) gleich ein Schwergewicht zu Gast: Oberligist VfL Herrenberg, vergangene Saison noch in der Regionalliga Süd. Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten, so fehlten auf Lustnauer Seite etwa die Ex-Herrenbergerin Maike Hillert, Regisseurin Jana Kirsamer sowie Miriam Mielke und Lisa Loreck. Dafür waren bei Lustnau drei Neuzugänge dabei: Anna Gutsmiedl, die Ende Mai schon einmal einen Kurzeinsatz hatte, Torspielerin Christina Reinhold und Anna-Sophia Tenbruck, die bereits von 2012 bis 2019 für den TSV gespielt hatte.
Das Spiel war zunächst ausgeglichen, beide Teams wollten das Spiel gestalten, Torszenen waren zunächst weniger zu sehen. Aber dann führte in der 14. Spielminute eine sehenswerte Kombination der Lustnauerinnen zur 1:0-Führung: Lea Henes setzte Hannah Guhl auf rechts außen ein, die brachte den Ball flach an den Sechszehner zu Tanaya Betz. Die legte den Ball an ihrer Gegenspielerin vorbei und schloss mit einem strammen Schuss ins rechte untere Eck ab. Gleich nach Wiederanpfiff kam Leonie Weber links außen an den Ball, ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und erhöhte in der 15. Spielminute mit einem Heber ins lange Eck auf 2:0 für Lustnau. Der Spielstand überraschte alle, war aber nicht unverdient, in der Folge war das Spiel wieder ausgeglichen. Lustnau hatte nach einer guten halben Stunde einen Pfostentreffer zu verzeichnen. Erst eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der Anschlusstreffer u 2:1. Sie nutzten einen Lustnauer Ballverlust im Mittelfeld aus, Ex-VfB-Spielerin Teresa Böpple schloss aus kurzer Distanz ab, wenn auch aus abseitsverdächtiger Position.
In der zweiten Halbzeit agierte Herrenberg offensiver, presste hoch und machte mächtig Druck. Doch die Herrenbergerinnen machten sich das Leben selbst schwer, indem sie in der 52. Spielminute im Spielaufbau den Ball Lustnaus Stürmerin Leonie Weber in den Lauf spielten. Die ließ sich diese Einladung nicht entgehen und erhöhte auf 3:1. Herrenberg drängte in der Folge auf den erneuten Anschlusstreffer, einen Schuss von Taara Golparvari lenkte die zur Halbzeit eingewechselte Christina Reinhold an den Pfosten. Ansonsten hatte die Lustnauer Defensive das Spiel ganz überwiegend unter Kontrolle. In der Innenverteidigung machten Kapitänin Angelika Oswald und Neuzugang Anna Gutsmiedl fast alle Kombinationsversuche der Gäste zunichte, und davor agierte Kim Priesnitz gewohnt umsichtig und zweikampfstark. Tatsächlich hatten die Lustnauerinnen mit zunehmender Spielzeit die besseren Chancen, während auf Seiten der Gäste immer weniger zusammenlief. Dazu passte, dass Rückkehrerin Anna-Sophia Tenbruck in der 80. Minute im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ex-FC-Bayern-Spielerin Leonie Weber zum verdienten 4:1-Endstand.
Für den TSV Lustnau spielten: Johanna Burkhard (46. Christina Reinhold) – Lea Henes, Anna Gutsmiedl, Angelika Oswald, Anna Döpper – Kim Priesnitz – Hannah Guhl, Anna-Sophia Tenbruck, Pauline Berlet, Leonie Weber –Tanaya Betz. Eingewechselt wurden: Lisanne Epple, Alexis Lickfett.
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Herren 40 messen sich mit Burladingen
Am vergangenen Samstag traten die Herren 40 daheim zum letzten Saisonspiel gegen die Spitzenmannschaft aus Burladingen an. Das Ergebnis war wenig überraschend.
Trotz der wieder großen Hitze waren die Lustnauer Plätze in tadellosem Zustand und wurden vor der Begegnung und zwischen den Spielen ausgiebig gewässert. Lediglich auf Platz 2 musste dabei von Hand nachgebessert werden, da die Sprinkleranlage dort nicht ganz perfekt funktioniert. Vor dem Spiel wurden zudem die Linien gesäubert, und die Einzelstützen fachgerecht montiert. Zum Schutz vor Sonne und Hitze standen Sonnenschirme und bei Bedarf auch Eimer mit kaltem Wasser zur Verfügung.
Auch für das leibliche Wohl aller Beteiligten war wie immer vortrefflich gesorgt. Als die Gäste auf der Anlage eintrafen, standen Kuchen und Obst bereits bereit und der Kaffee lief in der Küche durch den Filter und verbreitete einen angenehmen Geruch. Der Schokoladenkuchen enthielt zwar Mandeln, was nicht jedem Lustnauer schmeckte, stieß allgemein aber auf sehr positive Resonanz. Gleiches galt für die Wassermelone, deren Fruchtfleisch süß und fest war und die in handgerechten Stücken serviert wurde. Lediglich das Mineralwasser ging irgendwann aus, doch wusste man sich hier mit Leitungswasser oder Gerstensaft zu helfen.
Nach dem Spiel wurde wie so oft gegrillt. Fleisch, Würstchen und auch Grillkäse waren in ausreichender Menge vorhanden und wurden fachgerecht zubereitet. Dazu wurden verschiedene Salate und Baguette gereicht; einzig die Grillsaucen erschienen mit leichter Verspätung auf der reich gedeckten Tafel. Die Gäste wussten Speis und Trank zu schätzen und erwiesen sich am Abendbrottisch als deutlich spendabler als während der Partie am Nachmittag, so dass aufgrund einiger großzügiger Spenden das Defizit in der Mannschaftskasse fast ausgeglichen werden konnte.
Die geneigten Lesenden wundern sich mittlerweile vermutlich, warum hier so viel über das Drumherum und nicht über die Begegnung an sich berichtet wird. Grund dafür sind Rückmeldungen aus dem Mannschaftskreis an den Autor dieser Zeilen, das der nächste Bericht doch etwas positiver ausfallen solle. Da die Spiele dies nicht hergeben – die Mannschaft verlor wiederum klar und wird sich nach nur einer Saison aus der Oberliga verabschieden – muss der Schwerpunkt eben anders gesetzt werden. In der Verbandsliga nächste Saison lässt sich bestimmt nicht nur vom Kaffeetisch Gutes berichten.
Es spielten Daniel Meuter, Christoph Höfle, Daniel Kessler, Jan Hirn, Bastian Kopp, Michael Butter und Marco Müller.
Alle ausführlichen Termine und Ergebnissen findet Ihr auf den Seiten des WTB

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Damen 50 nur noch ein Sieg bis zur Meisterschaft
Eigentlich hatte man mit den Gegnerinnen aus Eschbronn das Spiel wegen der zu erwartenden Temperaturen auf auf 9.00 Uhr morgens vorverlegt. Als die ersten der Mannschaft allerdigs erst viertel nach neun und der Rest um halb zehn ankam, hätte Lustnau eigentlich schon gewonnen gehabt. Die Regel besagt, dass alle Einzelspielerinnen mindestens eine viertel Stunde vor Spielbeginn auf der Anlage sein müssen.
Aber die Lustnauerinnen ließen Gnade vor Recht walten und wollten ihren Sieg nicht geschenkt. Da alles so ein durcheinander war, starteten auch nicht wie normalerweise zwei und vier, sondern Anita an eins und Sandra an zwei. Anita tat sich im ersten Satz ungewöhnlich schwer, aber die Gegnerin machte auch kaum Fehler und hatte einen unangenehmen langen Slice. So stand es nach langen Ballwechseln im ersten Satz am Ende 1:6 für die Eschbronnerin. Jetzt halfen Anita nur noch Banane, anderer Schläger und eine gehörige Portion Entschlossenheit. Mit diesem Rezept endete der zweite Satz mit 6:1 für Anita. Aber auch der Match Tiebreak blieb spannend und erst nach langen Minuten in der steigenden Hitze konnte Anita den Match Tiebreak mit 10:8 und somit den Sieg nach Hause holen.
An zwei hatte Sandra zwischenzeitlich wenig Probleme mit Ihrer Gegnerin und sicherte den zweiten Punkt für Lustnau mit 6:0 6:1. Während das Spiel von Anita immer noch lief, konnte Susi an vier ihr Match beginnen und hatte ebenfalls wenig Mühe. Zumal ihre Gegnerin mit der Hitze überhaupt nicht zurecht kam und nach dem 6:0 1:0 im zweiten Satz aufgab.
Anitas Spiel lief immer noch als Andrea an drei auf einem inzwischen frei gewordenen Platz starten konnen. Zwischenzeitlich war es fast Mittag und dementsprechend der Sonnenstand. Insbesondere beim Aufschlag war das sehr unangenehm. Trotzdem konnte Andrea den ersten Satz zügig mit 6:1 für sich verbuchen. Im zweiten Satz verlor sie kurzzeitig die Spannung und musste aufpassen, dass Spiel nicht aus der Hand zu geben. Am Ende hieß es aber dann doch 6:3 im zweiten Satz und beide Spielerinnen waren froh über eine kurze Pause im Schatten bis zum Beginn der Doppel.
Das Einser-Doppel übernahmen Anita und Sandra gegen ihre Gegnerinnen aus den Einzeln. Es gab tolle Ballwechsel, aber der Sieg für Lustnau war nie gefährdet, obwohl es erneut etwas länger ging bis es am Ende 6:4 6:1 für Lustnau ausging.
Dementsprechend standen auch Susi und Andrea ihre Gegnerinnen aus den Einzeln gegenüber.Die Lustnauerinnen fühlten sich ein bisschen wie im Training und probierten auch das eine oder andere aus. Alle waren eigentlich froh, dass das Spiel nicht mehr so lange ging und man beim Stand von 6:1 6:3 der Hitze in den Schatten entfliehen konnte.
Für den TSV Lustnau spielten Anita Burgmaier-Wundt, Sandra Pürzl-Wagner, Andrea Gühring und Susanne Haase
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B-Juniorinnen-Bezirkspokal • Finale
Am Sonntag, 5. Juli, war Finaltag der Bezirkspokale 2026 der Juniorinnen und Junioren auf dem neuen Sportgelände des TV Derendingen. Den Beginn machten um 9 Uhr morgens die B-Juniorinnen.
Die B-Juniorinnen des TSV Lustnau hatten sich durch einen knappen 5:6-Auswärtssieg beim TSV Ofterdingen und durch einen überzeugenden 6:2-Sieg gegen den TV Derendingen für das Finale qualifiziert. Fast dasselbe Team war im Jahr zuvor im Finale des C-Juniorinnen-Bezirkspokals gestanden, jetzt ging es gegen die B-Juniorinnen des TSV Sondelfingen.
In der ersten Halbzeit waren die Lustnauerinnen das spielbestimmende Team. Zwar mussten sie schon in der zweiten Minute ein etwas unglückliches Gegentor hinnehmen, aber in der 17. Spielminute gelang Klara Pfaffl der verdiente Ausgleich. In der zweiten Halbzeit machte sich dann bei sommerlicher Hitze sehr schnell bemerkbar, dass die Lustnauerinnen wegen vieler Absagen nur 12 Spielerinnen aufbieten konnten, während Sondelfingen mit voller Auswechselbank angetreten war. Das junge Lustnauer Team – die meisten hätten auch noch bei den C-Juniorinnen antreten können – hatte nicht mehr die Kraft, den athletisch starken Sondelfingerinnen Paroli zu bieten. Die erzielten weitere vier Tore und gewannen am Ende verdient mit 5:1.
Die Lustnauer B-Juniorinnen haben aus der schwierigen Personalsituation das Beste gemacht und wollen in der kommenden Saison erneut nach dem Pokal greifen.
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Herren 40 kassieren deftige Niederlage gegen Bietigheim
Am 5. Spieltag geschah, womit nach dem Aufstieg in die Oberliga schon früher gerechnet worden war. Ausgerechnet in einem Heimspiel waren die Herren 40 absolut chancenlos und unterlagen den Gästen aus Bietigheim mit 0-9.
Im Vergleich zur Hitzeschlacht in Heilbronn waren die Temperaturen auf der Anlage am Neckar geradezu angenehm; über 30 Grad waren es dennoch, als die ersten Aufschläge erfolgten. Zu einem Faktor sollten die äußeren Bedingungen jedoch nur ein einem Match werden, da Daniel Meuter, Michael Geidel, Christian Sigmund, Christoph Höfle und Bastian Kopp an den Positionen 1 bis 5 auf verlorenem Posten standen. Zwar hielten sie in den meisten Ballwechseln sehr gut mit und entschieden immer wieder teilweise spektakuläre Rallys für sich (wobei gerade Chris und Christoph mit Stoppbällen glänzten), doch insgesamt spielten die Gegner etwas schneller, sicherer und länger und sicherten sich so fünf ungefährdete Zweisatzsiege.
Nur Marco Müller an Nr. 6 lieferte sich mit seinem Gegner einen heißen Kampf im mehrfachen Sinne, der nach weit über zwei Stunden im Match-Tiebreak entschieden wurde. Im ersten Satz kämpfte Marco zunächst nicht nur gegen den Gegner, sondern auch mit seinem Aufschlag. Seinen ersten Satzball beim Stand von 5-4 vergab er mit einem Doppelfehler. Aber er ließ sich nicht entmutigen, spielte aggressiv weiter und gewann den Satz schließlich mit 7-5. Im 2. Satz führte er bereits 2-0, doch dann steigerte sich sein Gegner wieder, gewann fünf Spiele in Folge und hatte bei 5-2 Satzball. Jetz aber dreht Marco den Spieß nochmals um. Er wehrte den Satzball ab, glich aus und führte bei 5-5 bereits 30-0. Sein Gegner behielt jedoch die Nerven, traf mehrfach die Linie und holte den Satz schließlich mit 7-5. Beide Spieler wurden mittlerweile von Krämpfen geplagt, gaben aber weiterhin alles. Am Ende konnte sich Marco für seine sehr gute Leistung und seinen großen Kampf leider nicht belohnen und unterlag im Match-Tiebreak mit 9-11.
Im 2. Doppel waren Christoph und Basti leider chancenlos. Daniel und Jan Hirn dagegen führten im Spitzendoppel zunächst, konnten einen Satzball jedoch nicht nutzen und unterlagen trotz einer sehr guten Leistung letztendlich mit 5-7 und 2-6. Knapper war es bei Chris und Michael Butter im 3. Doppel, wobei deren Leistung zunächst zu wünschen ließ. Sie konnten den ersten Satz dennoch ausgeglichen gestalten und führten beim Stand von 5-5 mit 40-0 bei Aufschlag der starken Bietigheimer Nr. 3. Leider verloren sie die folgenden neun Punkte – und somit den Satz mit 5-7. Im 2. Satz liefen sie lange einem frühen Break hinterher, steigerten sich aber schließlich beträchtlich und machten aus einem 2-5-Rückstand ein 7-5. Im Match-Tiebreak aber gaben sie die ersten Punkte mit teilweisen unnötigen Fehlern ab, und die Gegner marschierten zum Sieg, sodass die Herren 40 erstmals – und hoffentlich auch letztmals – in dieser Saison ohne Matchgewinn blieben.
Am kommenden Samstag steht das letzter Heimspiel der Saison gegen Burladingen an. Mit einem Sieg könnte der Klassenerhalt noch geschafft werden.
(Auf dem Foto fehlen Micha Geidel und Chris Sigmund)
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Damen 40 – Niederlage gegen Tabellenzweiten
Nach der weiten Anreise und schwierigen Bedingungen mit Wind, Sonne und einer echten Mückenplage an der Donau in Sigmaringen zeigte unsere Damen-40-Mannschaft eine starke kämpferische Leistung gegen den Tabellenzweiten der WTB Verbandsstaffel. Am Ende mussten wir uns den starken Gastgeberinnen denkbar knapp mit 3:3, 6:7 Sätzen und 50:51 Spielen geschlagen geben.
Trotz der Niederlage können wir auf unseren Einsatz und Teamgeist stolz sein!
Für Lustnau spielten: 💙🤍💪🏼🎾
Jenna Finkbeiner, Marlene Meuter, Christine Staudenmeyer und Sandra Müller-Marek
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Wir stärken die Mannschaftsspieler:innen des TSV Lustnau
Damen 50 auf Erfolgskurs
Das ursprünglich für das vergangene Wochenende angesetzte Spiel wurde aus Hitzegründen auf eine Woche später verlegt. Überpünktlich erreichten die Lustnauerinnen die Tennisanlage des TC Nordstetten. Trotzdem startete man mit etwas Verspätung um viertel nach neun auf zwei Plätzen.
An zwei erwischte Andrea keinen so guten Start. Erst beim Stand von 1:4 wurde sie richtig wach und nervte Ihre Gegnerin mit hohen Bällen auf die Rückhand. Auch ihre Laufstärke verschaffte Ihr Punkt um Punkt so dass sie den ersten Satz nach einem 4:1 Rückstand noch zu einem 5:7 drehen konnte. Nach zwei Stunden konnte Sie mit 0:6 auch den zweiten Satz für sich verbuchen. Zeitgleich startete an zwei Karin auf dem Platz daneben. Und obwohl ihr der eine oder andere Fehler unterlief hieß es ebenfalls nach zwei Stunden 3:6 4:6. Dies auch hauptsächlich wegen des noch fehleranfälligen Spiels der Gegnerin aus Nordstetten.
Da noch ein Platz auf der Anlage frei war, konnte auch unsere an eins gesetzte Sandra ihr Spiel etwas früher beginnen. Tatsächlich wurde Sandra vom Spiel ihrer mit 70 Jahren fast 20 Jahre älteren mit LK14 spielenden Gegnerin total überrascht, so dass der erste Satz 0:6 klar verloren ging. Dagegen zeigte die Nordstetterin im zweiten Satz konditionell Schwächen und auch mit der zunehmenden Hitze kam sie nicht so klar. Dies führte zu einem sehr ausgeglichenen Spiel, in dem Sandra sich bis zum 4:4 wacker schlug. Am Ende stand es dann allerdings leider doch 6:4 und der dritte Punkt musste an Nordstetten abgegeben werden.
Als letzte Spielerin war Ute nun an drei verantwortlich, einen weiteren Punkt für Lustnau zu holen. Sehr souverän begegnete sie ihrer Gegnerin mit druckvollen Schlägen und einem fast fehlerlosen Spiel. Sie ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und siegte in knapp einer Stunde mit 2:6 3:6.
Nun hieß es taktisch klug die Doppel aufzustellen, um den Auswärtssieg nach Hause zu bringen. Das sehr gut harmonierende Einser-Doppel Sandra und Ute machten kurze Prozess und gewann klar mit 1:6 2:6. Dies auch, weil Sandras Gegnerin aus dem Einzel, ihre Stärken beim Spiel im Doppel nicht auf den Platz bringen konnte. Etwas spannender machten es Karin und Andrea. In der prallen Mittagshitze benötigten sie erneut fast zwei Stunden um einen Sieg nach Hause zu bringen. Am Ende stand ein kämpferisches 6:7 3:6 für Lustnau.
Für den TSV Lustnau spielten Sandra Pürzl-Wagner, Andrea Gühring, Ute Vogt und Karin Unger
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Wir stärken die Mannschaftsspieler:innen des TSV Lustnau
Abteilung Artistik & Akrobatik gibt auf
Fehlende Hallenkapazitäten zwingen die erst Ende letzten Jahres gegründete vielseitige und kreative Abteilung des TSV Lustnau zur Aufgabe. Das tolle Angebot der Abteilung, deren Schwerpunkt auf auf Körperkontrolle, Technik, Ausdruck lag und Sportler:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen schaffte, war in seiner Vielfalt einzigartig ist. Von Akrobatik über Calisthenics bis Breakdance war jede artistische Sportart willkommen.
Mit der Sanierung von weiteren Sporthallen in Tübingen und der damit verbundenen Schließung wird sich die Lage bei den vielen Vereinen in den kommenden Jahren noch weiter verschlechtern. Der Schulsport hat Vorrang und die Vereine das Nachsehen.
Herren 40 unterliegen in der Hitzeschlacht von Heilbronn
Nachdem am vergangenen Wochenende der erste Sieg in der Oberligahistorie des TSV Lustnau eingefahren werden konnte, konnten die Herren 40 diesen Sonntag bei der zweiten Mannschaft des TC Heilbronn am Trappensee leider nicht nachlegen und unterlagen mit 2-7.
Aufgrund der großen Hitze begann das Match bereits um 9 Uhr morgens und auf sechs Plätzen, weshalb es dem Chronisten der Ereignisse nicht möglich war, alle Spiele genau zu verfolgen. In den meisten Begegnungen waren die Lustnauer dem starken Gegner jedoch ohnehin deutlich oder komplett unterlegen. Michael Geidel schlug sich an Position 2 tapfer, doch weder mehrere Strategiewechsel während des Matches noch der unorthodoxe und angreifbare Aufschlag seines Gegners brachten den gewünschten Erfolg, und er unterlag 3-6 und 3-6. Christian Sigmund stand an Position 3 ebenfalls auf verlorenem Posten, steigerte sich jedoch im zweiten Satz und konnte diesen offener gestalten. An der deutlichen Niederlage änderte dies aber leider nichts. Gleiches gilt für Christoph Höfle, der im Vierereinzel kein Mittel gegen den extremen Kick-Aufschlag seines Gegners und dessen präzises Spiel aus dem Halbfeld fand. Michael Butter an Position 5 fand zu keinem Zeitpunkt auch nur ins Spiel und erlebte eine Niederlage, wie sie ihm seit Teenagertagen nicht mehr widerfahren war.
Deutlich besser machte es Daniel Meuter im Spitzeneinzel so wie Arlen Siegemund an Position 6. Daniel gab den ersten Satz gegen einen äußerst starken und sehr variabel spielenden Gegner zwar mit 3-6 ab, steigerte sich dann jedoch und gewann den zweiten Satz mit demselben Ergebnis. Im Match-Tiebreak konnte sich seinen Gegner dann jedoch noch einmal steigern und hatte zudem das Glück auf seiner Seite, sodass er diesen mit 10-5 für sich entscheiden konnte. Angesichts der unmenschlichen Bedingungen – bereits um 9 Uhr war es über 30 Grad heiß – war es eine beeindruckende Leistung von beiden Spielern. Eine ebensolche zeigte auch Arlen, der sich von Anfang an daran machte, seinem Gegner den Schneid abzukaufen. Immer wieder erlief er schon fast verlorene Bälle, gewann so Punkte, die sein Gegenüber bereits für sich verbucht hatte, und entmutigte diesen so immer mehr. Es war daher fast logisch, dass der Gegner das Match nicht zu Ende spielen konnte und beim Stand von 6-3 und 4-1 für Arlen aufgab.
Somit stand es nach den Einzeln 5-1 für die Gastgeber, und die Partie war bereits verloren. Der Gegner wollte nun die Doppel gar nicht mehr spielen, da er aber nicht bereit war, uns alle drei kampflos zu überlassen, bestanden wir darauf sie auszuspielen. In den ersten beiden Doppeln standen wir dabei wieder auf verlorenem Posten. Die Paarungen Daniel und Jan Hirn, der Arlen ersetzte, und Chris und Christoph unterlagen glatt in zwei Sätzen. Besser machten es die beiden Michas im dritten Doppel gegen zwei frische Spieler des Gegners. Nach zwei Breaks und nur einen kurzen Wackler bei eigenem Aufschlag holten sie den ersten Satz 6-2. Im zweiten Satz musste sie jedoch der ungeheuren Hitze Tribut zollen – das Match wurde zwischen 11:30 und 13 Uhr ausgetragen – und gaben diesen aufgrund zu vieler eigener Fehler mit 1-6 ab. Im Match-Tiebreak steigerten sie sich wieder und holten einen anfänglichen Rückstand auf. Beim Stand von 8-8 produzierte Micha Geidel dann den Schlag der Saison, der besser auf den Center Court eines Grand Slam-Turniers als in die Heilbronner Sandwüste gepasst hätte. Einen starken Lob der Gegner beantwortete er mit einem „Tweener“, der so hart und präzise war, dass er zwischen den aufgerückten Gegnern hindurch flog und Zentimeter vor der Grundlinie landete. Da der folgende Matchball direkt verwandelt werden konnte, holt Micha und Micha so den zweiten Punkt für Lustnau.
Am Ende der Saison wird sich die Mannschaft eventuell wieder aus der Oberliga verabschieden müssen, doch von Michas spektakulärem Schlag wird dort noch in vielen Jahren erzählt werden.
Es spielten: Daniel Meuter, Michael Geidel, Christian Sigmund, Christoph Höfle, Michael Butter, Arlen Siegemund und Jan Hirn.
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Damen 40 zeigen Kampfgeist gegen Talheim
Am vergangenen Samstag empfingen die Damen 40 des TSV Lustnau in der Verbandsstaffel die Spielgemeinschaft Althütte/Talheim. Auch wenn die Begegnung am Ende mit 2:4 verloren ging, zeigte das Team großen Einsatz und bewies einmal mehr seinen starken Zusammenhalt.
In den Einzeln trafen die Lustnauerinnen auf starke Gegnerinnen und gerieten früh ins Hintertreffen. Besonders spannend machte es Marlene Meuter an Position drei. Nach gewonnenem ersten Satz kämpfte sie bis zum Schluss um den Punktgewinn, musste sich jedoch erst im Match-Tiebreak mit 8:10 geschlagen geben. Auch Cecile Stahl, Verena Caspari und Claudia Müller-Laux zeigten engagierte Leistungen, konnten die Punkte jedoch nicht auf der Habenseite des TSV verbuchen.
Mit einem 0:4-Rückstand nach den Einzeln war die Ausgangslage für die Doppel klar. Aufgeben kam für die Lustnauer Damen jedoch nicht infrage. Verena Caspari und Marlene Meuter zeigten im ersten Doppel eine starke Vorstellung und belohnten sich mit einem souveränen 6:2- und 6:3-Erfolg. Das zweite Doppel ging kampflos an den TSV Lustnau, da die Gäste keine Paarung mehr stellen konnten.
So stand am Ende eine 2:4-Niederlage auf dem Spielbericht. Dennoch nahm die Mannschaft einige positive Erkenntnisse aus der Begegnung mit: Die Moral stimmte bis zum letzten Ballwechsel, und insbesondere das erfolgreiche erste Doppel zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
Nun gilt der Blick den kommenden Aufgaben. Mit derselben Einsatzbereitschaft und Teamstärke wollen die Damen 40 in den nächsten Begegnungen wieder angreifen und die nächsten Punkte für den TSV Lustnau holen.
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