Presse
6:0 Herren 70 siegen klar gegen TC Tübingen
Wer hätte das gedacht. Im Lokalderby gegen den favorisierten TC Tübingen siegen unsere Herren 70 klar mit 6:0, wobei die ersten Sätze bei den Einzeln hart umkämpft (Willi: 7:6, Joachim 7:6, Herbert 7:5) waren. Die zweiten Sätzen wurden dann relativ klar gewonnen Lediglich Heinz musste sich im ersten Satz geschlagen geben. Angespornt durch die Leistungen seiner Mannschaftskollegen, steigerte er sich im zweiten Satz und konnte diesen für sich entscheiden. Und mit dem Match-Tiebreak machte er dann alles klar.
Die anschließenden Doppel waren dann nur noch Schönheitskorrekturen. Allerdings musste auch hier das Einser-Doppel mit Joachim und Heinz in den Match Tiebreak, den sie mit 10:1 klar gewannen. Das Zweier-Doppel mit Rainer und Charly gewann dagegen klar mit 6:2 6:0
Nach zuvor drei verlorenen Spielen zeigten unsere Herren 70 zum Abschluss ihre Stärke und stehen nun auf dem dritten Platz in der Staffelliga.
Es spielten: Willi Schmid, Joachim Klages, Heinz Kolbe, Herbert Kress, Rainer Mack und Charly Trautwein.
Alle ausführlichen Ergebnisse findet Ihr auf der Seite des WTB
Tennis spielen mit Flutlicht
Als erster und einziger Tennisverein in Tübingen bieten wir auf zwei Plätzen die Möglichkeit, bis 22.30 Uhr bei Flutlicht die kühlen Abendstunden zum Tennis spielen zu nutzen. Mit viel Eigenarbeit durch Mitglieder unserer Abteilung ist es uns gelungen, die Investition im Rahmen zu halten. Darüber hinaus konnten Fördergelder beantragt werden.
Aus Naturschutzgründen ist es uns nicht erlaubt, die Plätze länger als 22.30 Uhr zu beleuchten. Momentan ist es zwar bis nach 21 Uhr noch hell, trotzdem wird an trüben Tagen dieses Angebot fleißig genutzt. Geplant ist, dass im nächsten Jahr die Mannschaftstrainings mehr in die späteren Stunden verlegt werden, damit die Primetime zwischen 17 und 19 Uhr für die vielen Neumitglieder frei bleiben.
Riesenandrang beim Tenniscamp
Auch in diesem Jahr herrscht wieder ein Run auf die Tenniscamps unserer Tennisschule Härten. Das T2 im September ist bereits ausgebucht. Eine Warteliste besteht nicht.
Dagegen gibt es noch Plätze beim Tenniscamp T1 (24.-26.08.26). Die Tennisschule Härten bietet wieder drei Tage Tennisunterricht und Spiele ohne Langeweile auf der Tennisanlage an. Für alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren gibt es ein umfangreiches Angebot an Übungen. Unser Trainingsprogramm umfasst: drei Tage Tennisunterricht und Spiele ohne Langeweile für Beginner, Fortgeschrittene und Turnierspieler Konditions-, Koordinations- und Fitnesstraining Erlernen und Üben aller Tennisschläge Matchtraining, Taktiktraining Abschluss-Turnier Dann meldet Euch direkt online an! Kosten: 130 EUR pro Kind inkl. Mittagessen, Obst und Kuchen Zahlbar am 1. Tag des Camps! Anmeldung über www.tsv-Lustnau.de
22 Siege, 104 Tore: Perfekte Saison für die TSV Lustnau-Frauen
FC Engstingen – TSV Lustnau 0:5
Am letzten Spieltag (6. Juni) trafen die bereits als Meister 2026 und Aufsteiger in die Verbandsliga feststehenden Lustnauerinnen auf die bereits als Absteiger feststehenden Engstingerinnen. In diesem Spiel ging es für Lustnau noch darum, das letzte Spiel und damit alle Spiele der Saison zu gewinnen sowie darum, die Hundert-Tore-Marke zu knacken. Beide Ziele erreichte der Landesligameister an diesem Tag souverän.
Wie schon vor drei Wochen standen Trainer Erne nur 12 Spielerinnen zur Verfügung. Die erste gute Chance des Spiels gehörte in der 2. Minute den Engstingerinnen, aber danach übernahmen die Gäste das Kommando und arbeiteten sich in den folgenden Minuten vier Großchancen heraus, die aber sämtlich vergeben wurden. Die fünfte schließlich nutzte Anouk Edimo in der 14. Spielminute nach schöner Vorarbeit von Kim Priesnitz, indem sie deren Hereingabe aus kurzer Distanz ins Netz drosch. Das 1:0 war zugleich das 100. Saisontor für den TSV Lustnau. Das 2:0 in der 35. Minute fiel durch einen Schuss von Pauline Berlet, die auf Zuspiel von Jana Kirsamer vom Elfmeterpunkt aus ins linke untere Toreck traf.
Zur Pause musste Anna Döpper angeschlagen draußen bleiben und Leonie Dittrich kam aufs Feld. Lustnau war weiter von gelegentlichen Engstinger Kontern abgesehen das spielbestimmende Team. Das 3:0 erzielte Tanaya Betz nach einer Flanke von Miriam Mielke im Nachsetzen (59.). Betz traf in der 80. Spielminute auch zum 4:0, indem sie einen genau getimten Pass von Angelika Oswald aufnahm und an Torhüterin Amelie Feucht vorbeilegte. Das 5:0 in der 83. Minute ergab sich aus einer Flanke von rechts, die Lea Henes in den Strafraum brachte. Eine Engstinger Spielerin fälschte den Ball noch unglücklich ab, sodass er am linken Pfosten gerade noch ins Netz rutschte.
Der TSV Lustnau gewinnt die Meisterschaft mit 24 Punkten Vorsprung vor dem FC Blau-Weiß Bellamont, der in der Relegation gegen den TGV Dürrenzimmern antritt. Die Lustnauerinnen haben eine perfekte Saison gespielt: 22 Siege in 22 Spielen, dazu 104 Tore. Verlustpunktfrei durch die Saison zu kommen, ist in den verbandsübergreifenden und verbandsweiten Ligen im deutschen Frauenfußball bislang nur zwei weiteren Teams gelungen: Hertha BSC II in der Landesliga Berlin und dem Radeberger SV in der Landesklasse Sachsen. Am nächsten Samstag treten die TSV-Frauen beim Erdinger Meister-Cup an, der dieses Jahr auf dem Gelände des FC Reutlingen stattfindet.
Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Anna Döpper (46. Leonie Dittrich) – Kim Priesnitz – Anouk Edimo, Jana Kirsamer, Pauline Berlet, Tanaya Betz – Angelika Oswald.
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TSV Pfronstetten – TSV Lustnau II 1:2
Auch die Zweite des TSV Lustnau schloss am Samstag (6. Juni) ihre Saison in der Regionenliga 5 erfolgreich ab. Im Spiel gegen den TSV Pfronstetten waren die Lustnauerinnen durchweg das aktivere Team, konnte ihre Überlegenheit aber zunächst nicht in Tore umsetzen. In der 59. Spielminute ging die Heimelf durch Janina Locher etwas überraschend mit 1:0 in Führung. Aber Lustnau hatte noch mehr Kraftreserven und die besser besetzte Bank und drehte mit einer Energieleistung das Spiel. Den Ausgleich erzielte Josephin Kloß mit einem Distanzschuss in der 77. Minute, den Siegtreffer erzielte Kapitänin Sophia Scheuermann durch entschlossenes Nachsetzen im Strafraum in der 82. Spielminute. Der TSV Lustnau II beendet die Saison auf dem vierten Tabellenplatz in der Regionenliga 5, die beste Platzierung seit Bestehen des Teams.
Katharina Fellendorf – Hannah Oswald, Sophia Scheuermann, Juliette Heberle (60. Smilla Sudeck), Annika Wagner (57. Johanna Heiss), Mia Wölm, Laura Höfler (60. Lena Herr), Elisa Baust, Laura Bauknecht, Lena Meier (57. Jil Presland), Josephin Kloß.
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TSV Lustnau III – SKV Eningen/Achalm 0:3
Nicht erfolgreich war die Dritte des TSV Lustnau, die ihr letztes Saisonspiel schon am Freitag Abend (5. Juni) austrug. Gegner war der bereits als Meister 2026 und Aufsteiger in die Regionenliga 5 feststehende SKV Eningen/Achalm. Die Gäste waren erwartungsgemäß das bessere Team und gewannen verdient mit 3:0. Die Tore für Eningen erzielten Melina Brill (33.), Nele Eger (55.) und wiederum Melina Brill (66.). Der TSV Lustnau III beschließt die Saison auf dem sechsten und vorletzten Tabellenplatz.
Sophia Kaiser – Vreni Schmid, Maya Amado, Juliette Heberle, Rebecca Rinas, Laura Glaser, Tine Benzinger, Lana Schäfer, Katharina Fernandez, Veronica Bachteler, Emmi Tigges. Eingewechselt wurden: Ronja Hauber, Celina Aßmann, Emma Specht.
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Zwei 5:2-Siege für die Lustnauer Fußballfrauen
TSV Lustnau – TSV Albeck 5:2
Vor dem Spiel überreichte Staffelleiterin Susanne Rehme als Vertreterin des Württembergischen Fußballverbandes den Lustnauerinnen den Meisterwimpel für die überlegen gewonnene Meisterschaft in der Landesliga 2 und wünschte dem Team eine gute Saison 2026/27 in der Verbandsliga.
Das Spiel selbst war aus Lustnauer Sicht widersprüchlich: Einerseits waren die Lustnauerinnen hoch überlegen und schossen fünf Tore, andererseits vergaben sie eine Vielzahl von Chancen und fingen sich in den Schlussminuten noch zwei ganz und gar unnötige Kontertore ein. Flügelflitzerin Tanaya Betz war zwar wie gewohnt dabei, wurde aber wegen Knieproblemen geschont. Erstmals dabei war dagegen Anna Gutsmiedl, Neuzugang vom lettischen Erstligisten FS Metta.
Die Gäste standen sehr tief, und die Aufgabe bestand für die Lustnauerinnen in der ersten Halbzeit im Wesentlichen darin, eine Lücke in der vielbeinigen Albecker Abwehr zu finden. Das gelang, wie es auch das Lehrbuch sagt, am besten über die Flügel. In der 9. Spielminute setzte sich Leonie Weber auf Linksaußen durch, legte den Ball flach nach innen, wo Sturmspitze Alexis Lickfett im Fünfmeterraum postiert war und den Ball per Direktabnahme ins Tor hämmerte. Beim 2:0 in der 18. Minute war es Anna Döpper, die sich über links durchsetzte und nach innen passte. Dort stand wiederum Alexis Lickfett goldrichtig und brachte den Ball wiederum per Direktabnahme über die Linie. Albeck hatte in der 5. Spielminute eine Konterchance, bei der Lustnaus Torhüterin Johanna Burkhard gegen die heranstürmende Tina Straub rettete, ansonsten war es ein einseitiges Spiel. Lustnau kombinierte sich immer wieder gekonnt durch die engmaschige Abwehr, vergab dann aber ein ums andere Mal vor dem Tor.
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance der Gäste, aber der Abschluss von Tina Straub strich knapp am Lustnauer Tor vorbei. Es sollte bis auf Weiteres die einzige gefährliche Aktion der Gäste bleiben. Lustnau übernahm wieder die Spielkontrolle und machte sich wieder auf die Suche nach der Lücke in der Gästeabwehr. Die fand sich in der 50. Spielminute zentral an der Strafraumgrenze. Kim Priesnitz spielte Hannah Guhl in den Lauf, die am Elfmeterpunkt an den Ball kam und diesen an Albecks Torhüterin Lisa Essig vorbeilegte und anschließend zur Lustnauer 3:0-Führung über die Linie schob. Danach passierte eine halbe Stunde lang nur wenig, Albeck stand wieder sehr tief, bei Lustnau ging der Schwung etwas verloren. Es war Anouk Edimo, die sich in der 79. Minute auf der rechten Seite durchdribbelte und den Ball scharf vors Tor brachte, wo Maike Hillert mitgelaufen war und mit dem Ball über die Torlinie lief. Auch das 5:0 in der 82. Minute leitete Anouk Edimo ein, die sich wiederum über rechts durchsetzte und diesmal auf Leonie Weber passte. Die Lustnauer Torjägerin, die im Verlauf der Partie zuvor einige Male unglücklich gescheitert war, platzierte den Ball an vier vor ihr postierten Gegenspielerinnen vorbei ins linke Eck des Albecker Tores. Damit hatten die Lustnauerinnen Tor Nummer 99 in dieser Saison erzielt und wollten nun verständlicherweise die Hundert vollmachen. Darüber wurden sie leichtsinnig und leisteten sich Fehler im Mittelfeld, die Albeck zweimal gekonnt ausnutzte. Tina Straub in der 90. Minute und Vanessa Perini in der zweiten Minute der Nachspielzeit verkürzten noch auf 2:5.
Die schon seit Ende April als Meister feststehenden Lustnauerinnen haben nach dem 21. Sieg am 21. Spieltag jetzt 24 Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze.
Johanna Burkhard – Lea Henes (65. Anna Gutsmiedl), Lisa Loreck (46. Lisanne Epple), Miriam Mielke, Anna Döpper (46. Anouk Edimo) – Kim Priesnitz – Hannah Guhl, Jana Kirsamer, Pauline Berlet (46. Angelika Oswald), Leonie Weber – Alexis Lickfett (65. Maike Hillert). Auf der Bank: Tanaya Betz.
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TSV Lustnau II – Sgm Frohnstetten/Stetten/Schwenningen 5:2
Am vorletzten Spieltag der Regionenliga 5 waren die Aufsteigerinnen vom Heuberg zu Gast, die aktuell den Abstiegsrelegationsplatz einnehmen. Bei Lustnau mussten zuerst Elisa Krammer, dann Jil Presland früh raus, doch das tat der Überlegenheit der Lustnauerinnen keinen Abbruch. Die Gegnerinnen waren zwar immer wieder durch Konter gefährlich, ansonsten war der Ball weit überwiegend in den Lustnauer Reihen. Zur Halbzeit führten die Gastgeberinnen durch zwei platzierte Schüsse aus der zweiten Reihe. Nach einer Stunde Spielzeit war Antonia Blattner im Nachsetzen zum 3:1 erfolgreich. Mit ihrem zweiten Saisontor verabschiedete sie sich vom TSV Lustnau, da sie Tübingen aus beruflichen Gründen verlässt. Lustnau war auch im zweiten Durchgang dominant, die eingewechselte Mia Wölm war noch zweimal erfolgreich und erzielte mit dem Schlusspfiff den verdienten 5:2-Endstand. Mit diesem Sieg holte sich der TSV Lustnau II den vierten Tabellenplatz von der Sgm Oberndorf/Poltringen wieder zurück.
1:0 Josephin Kloß (12.), 2:0 Lena Herr (34.), 2:1 Janine Hemmes (45.+2) • 3:1 Antonia Blattner (60.), 4:1 Mia Wölm (76.), 4:2 Hanna Deufel (82.), 5:2 Mia Wölm (90.)
Katharina Fellendorf – Jil Presland (43. Annika Wagner), Anne Berner, Elisa Krammer (7. Johanna Tenbruck), Elisa Baust, Smilla Sudeck, Antonia Blattner (65. Sophia Scheuermann), Johanna Heiss, Lena Herr, Laura Höfler, Josephin Kloß (70. Mia Wölm).
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TSV Lustnau-Fußballfrauen erringen 20. Sieg in Folge
TSV Tettnang II – TSV Lustnau 2:5
Die Landesligameisterinnen lassen nicht locker: Am 20. Spieltag (17. Mai) errangen die Lustnauerinnen ihren 20. Sieg, und dass, obwohl sie mit nur zwölf Spielerinnen die weite Fahrt an den Bodensee angetreten hatten.
Das Spiel nahm sogleich nach dem Anpfiff ordentlich Fahrt auf, Lustnau hatte schon in der Anfangsphase des Spiels drei gute Chancen. Doch schon hier zeigte sich, dass Tettnang mit Lisa Mägerle eine ausgezeichnete Torspielerin hatte, die ihr Team vor einem frühzeitigen Rückstand bewahrte. In der 12. Spielminute war sie jedoch machtlos, als Lustnaus Leonie Weber einen Eckball direkt hoch ins lange Eck platzierte. Es war bereits die zweite direkt verwandelte Ecke von Leonie Weber in dieser Saison, im Spiel gegen Bellamont vor drei Wochen war ihr dieses Kunststück auch schon geglückt. Lustnau spielte nun seine Überlegenheit aus und erhöhte in der 22. Spielminute auf 2:0. Kim Priesnitz schickte Lea Henes steil über rechts, die legte den Ball quer in den Tettnanger Fünfmeterraum, wo wiederum Leonie Weber in dem Torraum eingelaufen war und den Ball über die Linie drückte. Lustnau erspielte sich in der Folge weitere Chancen, war im Abschluss aber zu ungenau. In der 36. Spielminute gelang es Tettnang zum ersten Mal, an den Lustnauer Strafraum vorzudringen und dann gleich mit Erfolg. Sarah Martin kam aus zwölf Metern frei zum Schuss und verkürzte auf 1:2. Das Spiel war nun offener, aber ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Lustnau wieder gefährlich. Tanaya Betz setzte sich im Strafraum gegen zwei Gegenspielerinnen durch und legte den Ball quer auf Paula Alber, die im Fünfmeterraum postiert war und den Ball in der 44. Minute zur Lustnauer 3:1-Führung einschob.
Nach Wiederanpfiff waren die Lustnauerinnen wohl mit den Gedanken noch in der Pause – jedenfalls leisteten sie sich einen leichtsinnigen Ballverlust im Mittelfeld, den Tettnang sofort ausnutzte. Larissa Siber schloss den schnellen Konter überlegt ab und verkürzte in der 46. Minute auf 2:3. Lustnau war kurz verunsichert, und Tettnang gelang es in der Folge, das Spiel in die Lustnauer Hälfte zu verlagern. Doch auch diese Lustnauer Schwächephase währte wie die in der ersten Halbzeit nur kurz, dann übernahmen die Gäste wieder das Kommando. Die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Angelika Oswald vergab zunächst eine große Chance, als sie den Ball aus kurzer Distanz über das Tor setzte. Doch nur zwei Minuten später machte sie es besser. Hannah Guhl, die zum ersten Mal als Kapitänin auflief und ein sehr gutes Spiel machte, setzte sich über links durch und flankte nach innen. Oswald wartete am langen Pfosten und köpfte den Ball in der 53. Spielminute aus kurzer Distanz zur Lustnauer 4:2-Führung ein. In der Folge kontrollierte Lustnau wieder das Spiel, gefährlich wurden beide Teams nun vor allem durch Standards. Leonie Weber hätte in der 68. Spielminute fast ihre zweite direkte Ecke verwandelt, doch ihr Eckball tropfte auf die Latte des Tettnanger Gehäuses. Ihren Freistoß in der 71. Minute parierte Tettnangs Lisa Mägerle hervorragend. Auf der anderen Seite lenkte Lustnaus Torhüterin Johanna Burkhard einen scharf geschossenen Freistoß über die Latte (79.). Den Schlusspunkt setzten die Lustnauerinnen mit einem mustergültigen Konter in der 86. Minute. Nach einer Tettnanger Ecke wurde der Ball schnell über Paula Alber und Kim Priesnitz auf Leonie Weber gespielt. Die setzte sich in Strafraum durch und legte auf Angelika Oswald zurück, die mitgelaufen war und zum 5:2-Endstand traf. Fast hätte es noch einen Nachschlag gegeben: Ein Freistoß von Lustnaus Leonie Weber in der 89. Spielminute fand zwar seinen Weg ins Tettnanger Tor, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben.
Trainer Frieder Erne: „Gegen ein junges Tettnanger Team haben wir den reiferen Fußball gespielt und verdient gewonnen.“ Der TSV Lustnau hat nunmehr 22 Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze, Zweiter ist jetzt wieder der TSV Sondelfingen.
Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Anna Döpper – Kim Priesnitz – Tanaya Betz (46. Angelika Oswald), Maike Hillert, Leonie Weber, Hannah Guhl – Paula Alber.
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Herren 40 schreiben Geschichte
Am neunten Mai des Jahres Zweitausendsechsundzwanzig war es so weit: Zum ersten Mal in der Geschichte der Tennisabteilung des Turn- und Sportvereins Lustnau 1888 e.V. ist eine Mannschaft in der Oberliga vertreten. Für die Herren 40 ging es mit der Aufstellung Chris Sigmund, Christoph Höfle, Jan Hirn, Basti Kopp, Marco Müller und Benni Albrecht zum Auftakt zum TC Weiß-Rot Stuttgart (nach eigenen Angaben die TA TSV Lustnau von Stuttgart (mit einem Jahresbeitrag von 499€)).
Captain Jan fuhr souverän und pünktlich den Mannschaftsbus in den Stuttgarter Westen, wobei die kleinen Nörgeleien unserer Nummer 1 (scheint einen anderen Transportstandard als Aushilfs-Nummer 1 zu erwarten) lediglich belächelt wurden. Auf der Anlage des TC WR Stuttgart traf man alte Bekannte aus Betzingen wieder, die nach der letztjährigen Niederlage gegen uns das Einsehen hatten, ihre Herren 40-Mannschaft aufzulösen und fortan als Herren 50 aufzulaufen.
Los ging es wie gewohnt an den Positionen 2, 4 und 6, somit mit Christoph, Basti und Benni gegen Gegner mit den LKs 7, 10 und 12. Nun galt es den ersten Punkt bzw. Spiel in der Oberliga für die TA Lustnau zu holen und sich damit in den Geschichtsbüchern zu verewigen. Trotz eines zeitlichen Rückstands gegenüber Christoph gelang es Basti durch verkürzte Einspielzeit als Erstes sein Match zu beginnen und mit einem Rückhand-Crosswinner den ersten Punkt zu beenden. Der darauffolgende Doppelfehler hinderte Basti nicht daran, das erste Spiel in der Oberliga für die TA TSV Lustnau zu holen! Durch ein ungewohnt fokussiertes Spiel und bekanntem Gegner-auf-den-Sack-gehen (u.a. scheinen auch Oberliga-Spieler nicht mit Einwürfen statt Aufschlägen umgehen zu können), gelang es Basti, diesen Vorsprung aus dem ersten Spiel nicht wieder herzugeben und gewann am Schluss mit einem Rückhand Longline-Winner doch letztlich souverän mit 6:3 6:2. Diesen ersten Oberliga-Sieg wird Basti in gewohnter Manier den Mannschaftskollegen auf Jahre hinweg genüsslich unter die Nase reiben.
Christoph hingegen gelang es leider nicht, sein Spiel dem ehemaligen Württembergligaspieler aufzudrücken. Nur gegen Ende des zweiten Satzes keimte nach einem 1:5 nochmal Hoffnung auf. Doch auch in der anschließenden Matchanalyse blieben die entscheidenden Ideen aus. Für Benni war es an Position 6 nicht nur das Oberliga-Debüt, sondern auch sein Debüt bei den Herren 40. Sein erfahrener Gegner ließ Benni im ersten Satz nur wenig Chancen, doch dann war Benni im Match und erspielte sich im zweiten Satz beim Stand 5:2 sogar Satzbälle. Doch der Gegner blieb nervenstark und verwandelte den Matchball zum 2:6 5:7.
Die zweite Runde mit Chris, Jan und Marco begann trotz verschiedener Spielansätze (ballern vs. Ballhalten) erfolgsversprechend und alle drei erspielten sich knappe Führungen im ersten Satz. Leider konnten auch durch gezieltes Coaching die Führungen nicht behauptet werden. Insgesamt waren die Spiele in dieser Runde deutlich enger als es im Vorfeld befürchtet wurde.
Mit einem 1:5 Rückstand ging es in die Doppel. Chris/Christoph stellten nach holprigem Start ihr Spiel auf Netzangriff und bekamen damit die Gegner in den Griff und gewannen grandios das erste 1er Doppel in der Geschichte der TA TSV Lustnau! Jan und Marco hatten es im 2er Doppel mit einem eingespielten Doppel und guten Aufschlägern zu tun. Leider fanden sie kein Gegenmittel und verloren wie auch das 3er Doppel von Basti und Benni.
Trotz einer 2:7 Niederlage bleibt nach dem ersten Spiel hängen, dass man hoffentlich in der Oberliga nicht – wie befürchtet – völlig untergeht. Ein Dank geht an die Herren 50, die die Gewinner des Spieltags oberliga-tauglich empfangen haben!
Hier noch eine Auflistung von Premieren aus der Oberliga:
- Erster Punkt/Winner: Basti
- Erster Doppelfehler: Basti
- Erstes gewonnenes Spiel, Satz und Match: Basti
- Erstes Ass: Benni
- Erster oberliga-tauglicher Lob: Christoph
- Erstes zu Null-gewonnenes Aufschlagspiel: Jan
- Erster erfolgreicher Drivevolley: Chris
- Erstes gewonnene Break ohne Ballberührung: Chris
- Erstes erfolgreiches Reingehen am Netz im Doppel: Marco
- Erstes gewonnenes Doppel: Chris und Christoph!
- Erster geschriebener Autor eines Oberliga-Berichtes: Basti
PS: Die Plätze waren nicht oberliga-tauglich in Stuttgart! Da haben Thomas und Dani und Co in Lustnau deutlich bessere Arbeit geleistet, Champions-League-Niveau!
TSV Lustnau-Fußballfrauen mit 11:0-Kantersieg
Gegen den abstiegsgefährdeten Aufsteiger SV Renhardsweiler aus Bad Saulgau landeten die bereits als Meister der Landesliga 2 feststehenden Lustnauerinnen am 19. Spieltag einen 11:0-Kantersieg.
Die TSV-Frauen mussten mit Kim Priesnitz, Angelika Oswald und Kim Renz auf einige Stammkräfte verzichten, bestimmten aber trotzdem von der ersten bis zur letzten Minute das Spiel. Das erste Tor leitete Tanaya Betz ein, die den Ball in den Fünfmeterraum brachte. Den ersten Versuch von Leonie Weber konnte Gästetorspielerin Nicole Hummel noch abwehren, den Abpraller verwandelte dann Paula Alber (6.). Auch beim 2:0 wehrte Hummel einen Schuss von Paula Alber zunächst ab, doch dann war Leonie Dittrich zur Stelle und köpfte den Ball über die Linie (10.).
Das 3:0 erzielte Leonie Weber per direktem Freistoß (15.). Beim 4:0 war es wieder Tanaya Betz, die sich über den rechten Flügel durchsetzte und nach innen flankte, wo Leonie Weber zur Stelle war und den Ball unter die Latte wuchtete (38.). Renhardsweiler kam nur selten über die Mittellinie, aber wenn, waren sie mit ihren schnellen Stürmerinnen nicht ungefährlich. Beim Stand von 4:0 für Lustnau ging es in die Pause.
Beim 5:0 verpasste zunächst Paula Alber, doch Maike Hillert war zur Stelle und drückte den Ball an ihrer Stelle über die Linie (53.). Das 6:0 erzielte Leonie Weber durch ihren zweiten direkt verwandelten Freistoß in diesem Spiel (68.). Beim 7:0 wirbelte Leonie Weber die Gästeabwehr so durcheinander, dass Theresa Widmann den Ball ins eigene Tor schoss (74.). Das 8:0 war ein Schuss von der Strafraumgrenze von Paula Alber, der noch abgefälscht wurde und dadurch unhaltbar war (80.).
Und nur eine Minute später verwertete wiederum die gut aufgelegte Paula Alber ein Zuspiel von Lea Henes zum 9:0 (81.). Beim 10:0 spielte Jana Kirsamer den Ball Leonie Weber in den Lauf, und die vollendete (84.). Den Schlusspunkt zum 11:0 setzten die Gäste wiederum selbst mit ihrem zweiten Eigentor an diesem Tag (89.). Lustnau hatte eine Vielzahl weiterer Chancen, traf insgesamt viermal Pfosten und Latte. Der Sieg war ungefährdet und hochverdient.
Der TSV Lustnau bleibt nach dem 19. Sieg in Folge weiterhin mit 21 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.
Johanna Burkhard – Lea Henes, Lisa Loreck, Miriam Mielke, Hannah Guhl – Maike Hillert (70. Pauline Berlet) – Tanaya Betz (46. Lisanne Epple), Leonie Weber, Jana Kirsamer, Leonie Dittrich (42. Anna Döpper) – Paula Alber.
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Zwei Siege für die Lustnauer Fußballfrauen
TSV Sondelfingen – TSV Lustnau 1:2
Am vorvergangenen Samstag (25.4.) hatten die Lustnauerinnen gegen den FC Blau-Weiß Bellamont gewonnen, aber erst nach den Sonntagspielen (26.4.) stand fest, dass den Lustnauerinnen die Landesliga-Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war. Am Donnerstag (30.4.) ging es schon wieder weiter, denn das Spiel des 18. Spieltages gegen den TSV Sondelfingen war vorgezogen worden. Und die Lustnauerinnen zeigten, dass sie auch nach gewonnener Meisterschaft ihre Siegesserie fortzusetzen gedenken. Aus einem guten und bis zum Schluss spannenden Spiel gegen den Tabellendritten aus der Nachbarstadt gingen sie letztlich als Siegerinnen hervor.
Lustnau suchte mit Kombinationsfußball in die Nähe des gegnerischen Tores zu kommen, was aber zunächst nicht gelang, weil die Sondelfingerinnen mit einer sehr gut agierenden Fünferkette in der Abwehr die Räume sehr eng machten. Vorne verließen sie sich auf ihre Sturmspitze Louisa Teufel, die sie immer wieder mit langen Bällen bedienten. So auch in der 10. Spielminute, als ein langer Ball von einem Lustnauer Bein der schnellen Stürmerin direkt in den Lauf sprang. Teufel nutzte die Gelegenheit gekonnt aus und erzielte nach einem Sprint über den halben Platz die 1:0-Führung für Sondelfingen.
Lustnau verstärkte nun seine Angriffsbemühungen, blieb aber immer wieder in der vielbeinigen Sondelfinger Abwehr hängen. Die erste gute Chance hatte Maike Hillert, die in der 13. Spielminute aus kurzer Distanz per Direktabnahme über das Tor zog. Kurz danach parierte Torhüterin Nina Jansen einen Kopfball von Tanaya Betz. Zum Torerfolg bedurfte es der Mithilfe der Gastgeberinnen. Anna Döpper setzte sich in der 39. Minute über links durch, flankte nach innen, wo Maike Hillert zum Ball ging. Sondelfingens Anastasia Raudtsepp wollte ihr zuvorkommen und bugsierte dabei das Leder ins eigene Tor. Lustnau erhöhte nun den Druck und hatte in den letzten Minuten der ersten Halbzeit noch zwei gute Einschussmöglichkeiten, es blieb aber beim 1:1 zur Pause.
Die erste Phase der zweiten Halbzeit war wiederum geprägt von den Versuchen der Lustnauerinnen, ein Durchkommen durch die dicht gestaffelte Sondelfinger Abwehr zu finden. Es dauerte bis zur 67. Minute, dass dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt war. Da bediente Kim Priesnitz die über rechts gestartete Leonie Weber mustergültig, und die spitzelte den Ball an der herauseilenden Sondelfinger Torhüterin vorbei zur Lustnauer 2:1-Führung ins Netz. In der Schlussphase des Spiels orientierte sich Sondelfingen weiter nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Gefährlich wurden sie vor allem durch Distanzschüsse und Freistöße, eine klare Torchance verhinderte die nun konzentriert verteidigende Lustnauer Hintermannschaft.
Im Anschluss wurde zuerst auf dem Platz, dann in Tübingen die Meisterschaft ausgiebig gefeiert. Nur noch für die Statistik wichtig: Für die TSV Lustnau-Frauen war es der 18. Sieg in Folge, der Vorsprung an der Tabellenspitze ist auf nunmehr 21 Punkte angewachsen.
Johanna Burkhard – Lea Henes, Angelika Oswald, Miriam Mielke, Anna Döpper (53. Hannah Guhl) – Kim Priesnitz (85. Alexis Lickfett) – Leonie Weber, Maike Hillert, Jana Kirsamer, Tanaya Betz (73. Anouk Edimo) – Paula Alber (65. Pauline Berlet).
TSV Lustnau II – SSV Reutlingen 3:0
Überraschung in der Regionenliga 5 am Sonntag (3.5.): Die Frauen des TSV Lustnau fügten dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Reutlingen, der ohne seine verletzte Spielmacherin Madita Habermehl antreten musste, die erste Saisonniederlage bei. In der torlosen ersten Halbzeit hatte der TSV zwar mehr Ballbesitz, war aber nur bei Eckbällen gefährlich. In der zweiten Halbzeit erzielte Elisa Krammer kurz nach ihrer Einwechslung die Lustnauer Führung (62.). Reutlingen drängte daraufhin auf den Ausgleich, Lustnaus Torhüterin Katharina Fellendorf konnte sich in dieser Phase mehrfach auszeichnen. Die TSV-Frauen ließen sich das Spiel jedoch nicht aus der Hand nehmen, Kapitänin Sophia Scheuermann stellte mit zwei überlegt erzielten Treffern den 3:0-Endstand her (71., 77.). Lustnau behält auch nach dem 18. Spieltag den vierten Tabellenplatz, fünf Punkte hinter dem Dritten, der Sgm Öpfingen/Altheim II, und fünf Punkte vor der fünftplazierten Sgm Oberndorf/Poltringen.
Katharina Fellendorf – Hannah Osswald, Melina Klinger, Sophia Scheuermann, Juliette Heberle (46. Lena Herr), Elisa Baust, Anna Müller, Lea Binder (62. Elisa Krammer), Laura Bauknecht, Pauline Berlet, Johanna Heiss.
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Matthias Billenstein 1993–2026
Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Matthias Billenstein am vergangenen Samstag bei einem Verkehrsunfall in seiner fränkischen Heimat tödlich verunglückte. Matthias war im Jahr 1999 aus beruflichen Gründen nach Tübingen gekommen und hatte sich im selben Jahr den Fußballern des TSV Lustnau als Spieler angeschlossen.
Schnell engagierte er sich auch neben dem Platz: im Sommer 2021 übernahm er die Spartenleitung Herrenfußball, im Frühjahr 2022 die Abteilungsleitung Fußball und im Sommer 2023 zusätzlich noch die Spartenleitung der Junioren. Im Sommer 2024 bekam er ein interessantes Arbeitsangebot und zog wieder zurück ins Frankenland. „Bille“, wie ihn alle nannten, war ein menschlich und fachlich kompetenter Freund, dem das gute Miteinander im Verein ein Herzensanliegen war.
Die Zusammenarbeit mit ihm war immer ein Gewinn. Wir denken gerne an die Zeit mit Bille zurück und werden ihn immer in bester Erinnerung behalten. Unser Beileid gilt seiner Familie und seinem Verein TSV Burgbernheim.



















